Mrz 2017 06
36:19-Kantersieg über Elsfleth
Bremen. Die Oberliga-Handballer des ATSV Habenhausen haben einen richtig guten Lauf. Trotz einiger Ausfälle kamen die Südbremer in eigener Halle zu einem deutlichen 36:19 (18:10) -Sieg über den abstiegsbedrohten Elsflether TB. Aufbauend auf ihre erneut sicher stehende 6:0-Deckung zogen die Gastgeber schnell auf 5:1 (8.) durch Felix Meier davon. Allerdings wurde Meier bei seinem erfolgreichen Wurfversuch in der Luft von Elsfleths Markus Zindler geschubst, sodass er fortan nicht mehr mitwirken ­konnte. Seinen Platz nahm, mangels weiterer Linkshänder, Youngster Roberto ­Cagliani ein. Der A-Jugendliche machte seine Sache recht gut und war fünf Mal erfolgreich.

Die Hausherren ließen sich aber von Meiers Ausfall kaum beeindrucken. Zwar kam der Gast noch einmal auf 9:11 (18.) teilweise in Überzahl heran, aber als die ­Blauen selbst in Überzahl agieren konnten, bauten sie ihre Führung von 13:10 (22.) auf 18:10 zur Pause aus. In dieser Phase gelang dem Gast aus der Wesermarsch kein Tor.

Nach dem Wiederanpfiff sorgten Lukas Ole Müller und Ulf Grädtke für das zwischenzeitliche 20:10 (33.), bevor es zu einer Schrecksekunde kam.  Bei einem Habenhauser Konter kam es zu einem Zusammenstoß. Während sich Habenhausens Marcel Fischer einen schmerzhaften Bluterguss zuzog, brach sich Elsfleths Robert Mohr die Nase. Damit dezimierte sich der kleine ­Gäste-Kader noch weiter. In der Folgezeit drehten der gut aufgelegte Björn Wähmann (10/3) und seine Mitspieler mächtig auf. Habenhausen zog in dieser Phase auf 31:15 (53.) durch Cagliani davon. Selbst das urlaubsbedingte Fehlen seines etatmäßigen Mittelmanns Janik Schluroff konnte der ATSV gut kompensieren. Für ihn sprangen der junge Miro Schluroff und Marco Wilhelms aus der Verbandsliga-Reserve in die Bresche.

„Meine Mannschaft hatte allen Unwägbarkeiten zum Trotz einen weiteren Erfolg eingefahren. Wir konnten alle Spieler einsetzen“, erklärte ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann. Am nächsten Wochenende ist der ATSV spielfrei. Danach folgt das Heimspiel gegen den alten Rivalen Schwanewede/Neuenkirchen, bevor es zum Spitzenspiel in Hastedt kommt, dass die Entscheidung um die Meisterschaft bringen wird.

ATSV: Abshagen, Voss, Wessels – Fischer (2), B. Wähmann (10/3), Rudolph (2), F. Meier (1), Grädtke (3), M. Schluroff (2), M. Wähmann (2), Cagliani (5), Müller (7), D. ­Marien (1), Wilhelms (1).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 06.03.2017 im Weser Kurier.


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