Mrz 2017 12

Die erste Mannschaft der Tischtennisherren des ATSV Habenhausen steht auf Platz eins der Bezirksoberliga und damit auf dem direkten Aufstiegsplatz zur Landesliga. Die Mannen um Patrick Möhle wissen, – im Kampf um den Aufstieg zählen nur Siege. An diesem Wochenende mussten sie beim TV Oyten II antreten, derzeit immerhin Vierter der Liga.

Beide Mannschaften hatten jeweils einen Ersatzspieler aus ihrer dritten Mannschaft dabei, allerdings musste Oyten auf die Nummer eins verzichten, Habenhausen auf die sechs.

Habenhausen kam gut in die Partie, sie konnten alle drei Doppel für sich entscheiden. Diesem beruhigenden Beginn mit 3:0 Punkten fügte Maximilian Wojciechowski mit seinem hart umkämpften Fünf-Satz-Sieg gegen Oliver Helming einen weiteren Punkt für Habenhausen hinzu. Yannick Möhle musste sich dann Franz König in vier Sätzen geschlagen geben, aber Habenhausen führte weiterhin mit 4:1. Matthias Tapken gewann gegen Arne Fichtner, bevor Patrick Möhle in einem Fünf-Satz-Krimi seinen Gegner aus Oyten geradezu niederringen konnte. Patrick Möhle lag im fünften Satz bereits mit 6:10 hinten. Aber er gab nicht auf, kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Er glich aus, das Spiel war wieder offen. Mit einer sagenhaften Energieleistung hatte er das Spiel gedreht, gewann den Satz tatsächlich noch mit 14:12 und damit einen weiteren Punkt für Habenhausen. Es stand 6:1. Johannes Wrede verkürzte zum 6:2 für Oyten, Justin Gomez erhöhte wieder auf 7:2 für Habenhausen.

Den direkten Vergleich im oberen Paarkreuz entschied Oyten klar für sich und kam auf 4:7 heran. Patrick Möhle musste wieder in den fünften Satz, und wieder holte er den Punkt für Habenhausen. Zwei Punkte musste Habenhausen noch abgeben, bevor es Ersatzspieler Joachim Kuhn aus der dritten Mannschaft vorbehalten blieb, den Siegpunkt zum 9:6 für Habenhausen zu erkämpfen. Ein ganz wichtiger Sieg auf dem möglichen Weg in die Landesliga.

Auch die zweite Mannschaft plant den Aufstieg. Noch immer ungeschlagen stehen die Mannen um Daniel Henrichs auf Platz eins der Bezirksliga OHZ/VER/HB und damit auf dem direkten Aufstiegsplatz zur Bezirksoberliga. Sie hatten am Wochenende den TTC Hutbergen zu Gast, derzeit auf Platz sechs.

Während Habenhausen vollständig antreten konnte, musste Hutbergen mit zwei Mann Ersatz antreten. Die Begegnung ließ sich gut an für Habenhausen, alle drei Doppel wurden klar gewonnen. In den Einzeln aber wurde es spannend, mehr als die Hälfte wurde erst im fünften Satz entschieden.

Im oberen Paarkreuz holten Niklas Kuhnt und Tobias Hesse alle vier Punkte für Hutbergen, auch wenn Robert Tapken sich in beiden Einzeln erst im fünften Satz geschlagen geben musste. Das sollten allerdings alle Punkte bleiben, die Habenhausen abgeben musste. Gleichwohl benötigten sie in vier Fällen jeweils fünf Sätze zum Erfolg. Der 9:4-Sieg klingt denn auch überlegener, als er tatsächlich war.

Die dritte Mannschaft liebäugelt ebenfalls mit einem Aufstieg, steht aktuell aber erst auf Platz zwei der FTTB-Liga. Das würde reichen für die Relegation zur Bezirksliga OHZ/VER/HB.

Nachdem sich die Mannen um Marco Hentrich-Hesse kürzlich dem Tabellenführer SC Vahr/Blockdiek klar geschlagen geben mussten, war es wichtig, nun wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Gleich zwei Spiele standen an diesem Wochenende an. Zuerst war der TV Bremen-Walle 1875 zu Gast, bevor es zwei Tage später zum FT Hammersbeck II ging.

Die Partie gegen den TV Bremen-Walle 1875 konnte überlegen mit 9:0 gewonnen werden. Allerdings benötigten die Habenhauser dreimal den fünften Satz, um zum Erfolg zu kommen.

Beim FT Hammersbeck II wurde es ungleich schwerer für Habenhausen. Schon aus den Doppeln starteten sie nur mit 1:2 Punkten, um danach auch das erste Einzel abgeben zu müssen. Jaan Rudolph und Marco Hentrich-Hesse konnten jedoch zum 3:3 ausgleichen. Aber es blieb spannend. Einem Punkt für Hammersbeck folgten drei für Habenhausen. Danach war wieder Hammersbeck dran. Die letzten drei Einzel aber konnten Marco Hentrich-Hesse, Micha Phil Görler und Uli Bergmann für Habenhausen entscheiden, das mit diesem 9:6-Sieg wieder wichtige Punkte für das große Ziel gesammelt hatte.

Heike Groneberg

 

 


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