Mrz 2017 02
Verbandsliga-Handballer kassieren knappe 26:28-Niederlage beim abstiegsbedrohten TSV Daverden
Bremen. Nun hat es auch die Verbandsliga-Handballer vom ATSV Habenhausen II erwischt. Nach sieben siegeichen Spielen in Folge verlor die Mannschaft von ATSV-Trainer Julian Kühn beim abstiegsbedrohten Aufsteiger TSV Daverden mit 26:28 (10:12).

Bereits im Vorfeld der Partie waren die Vorzeichen nicht günstig. Unter der Woche konnte die Oberliga-Reserve nicht wie gewohnt trainieren. Zu viele Spieler waren krankheits- oder verletzungsbedingt angeschlagen. Im Spiel musste Kühn auf Bjarne Ruthke (mit der Ersten in Cloppenburg) sowie auf Bastian Klün (Urlaub) verzichten. Zudem ging Hauke Marien mit einer fiebrigen Erkältung angeschlagen ins Spiel.

Ohne Backe dominierten in der ersten Halbzeit die Abwehrreihen beider Teams. Trotzdem war es von Anfang an eine sehr enge Partie. Die Führungen wechselten. Trotzdem entwickelten die Gastgeber mehr Zug zum Tor der Habenhauser. Deshalb konnte sich die Mannschaft um den ehemaligen Habenhauser Trainers Thomas Panitz auch von 6:5 (13.) über 8:7 (22.) auf 11:7 (26.) absetzen. Habenhausen machte in dieser Phase zu viele technische Fehler. In der Schlussphase des ersten Durchgangs gelang es dem Gast nach einer Auszeit sich noch durch Tore von Martin Nowakowski, Lukas Meier und Florian Fronz auf 10:12 zur Pause heranzukämpfen.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich zwar ein offener Schlagabtausch. Die Blauen konnten zunächst durch Tore von Meier und Marco Wilhelms (1/1) zum 12:12 (33.) ausgleichen. Dann übernahm aber Daverden wieder das Kommando. Die Hausherren gewannen ihre Zweikämpfe und zogen deshalb auf 23:18 (51.) davon. Zu allem Überfluss verletzten sich auch noch Lukas Schäfer und Flemming Stüven, die in der Schlussphase des Spiels nicht mehr mitwirken konnten. Aber trotz der Ausfälle gelang es dem ATSV II, nun seine Angriffe besser vorzutragen. Dadurch kam der Gast wieder auf 24:26 (56.) heran. Eine Wende gelang aber der Kühn-Sieben nicht mehr. Dafür machte der neue Tabellendritte einfach zu viele einfache Fehler. „Wir wussten, dass die Serie irgendwann reißen würde. Die Niederlage tut der Stimmung im Team aber keinen Abbruch. Wir gucken positiv nach vorne, für die nächsten Aufgaben“, sagte Kühn.

ATSV II: Wilshusen, Hamann – Besuden, Wilhelms (8/2), Janssen (2), Fronz (3), Schäfer (3), T. v. d. Heyde, Meier (3), Stüven (1), H. Marien (3), Gebhardt, Nowakowski (3).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 02.03.2017 im Weser Kurier.

 


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