Apr 2017 06
Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II liegen nach 27:27 weiter auf einem Aufstiegsplatz

Habenhausens Bjarne Ruthke traf 2,15 Minuten vor dem Ende zum Unentschieden. Dabei hatte sich die Habenhauser Oberliga-Reserve gut erholt von der Niederlage in Bützfleth und übernahm gleich das Kommando. Die Gastgeber führten über 6:2 (10.) durch Thomas von der Heyde mit 8:5 (12.) durch Bastian Klün. In der Anfangsphase funktioniert die 5 + 1-Deckung der Südbremer recht gut. Marco Wilhelms nahm Oldenburgs zweitligaerfahrenen Ivo Warnecke an die kurze Leine.

Bis zum 10:9 (20.) hielt die Habenhauser Führung. Dann sah Wilhelms nach einem Foul an Warnecke die Rote Karte. Die Heim-Sieben hatte nun keine Alternativen mehr auf der Spielmacherposition, weil Christian Janssen und Lukas Schäfer verletzt waren. Dadurch mussten Ruthke und Lukas Meier als Ersatz-Spielmacher fungieren. Bevor sich die Hausherren auf die neue Situation eingestellt hatten, konnte Oldenburg das Kommando übernehmen und führte kurz vor dem Pausenpfiff mit 13:12 (28.). In der zweiten Halbzeit lagen die Gäste bis zum 18:18 (44.) immer mit einem Tor in Front. Aber der gut aufspielende Florian Fronz sorgte wieder für den Wechsel der Führung. Nun lagen die Gastgeber immer mit einem Tor vorne.

Erst in der Schlussphase wechselte wieder das Glück. Aber Habenhausen II steckte nicht auf und schaffte immer wieder den Ausgleich. „Ich war vor dem Spiel mehr als skeptisch. Aber die Mannschaft hat in ungewohnter Formation klasse gekämpft“, sagte Kühn.

 ATSV Habenhausen  II: Wilshusen, Hamann – Besuden, Wilhelms (2/1), Fronz (5), T. v. d. Heyde (2), L. Meier (1), Ruthke (6), Klün (1), Fleming, H. Marien (5), Häusler, Gebhardt, Nowakowski (5/1).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 06.04.2017 im Weser Kurier.


Impressum | Powered by Testroom