Apr 2017 06
Wichtiger 25:20-Heimsieg über Barnstorf nächster Schritt zum Oberliga-Titel

Handball ATSV Habenhausen Trainer Lars Müller Dormann Marc Winter  © Gunnar Schäfer

Habenhausens Trainergespann Lars Müller-Dormann und Marc Winter steht mit dem ATSV kurz vor dem Titelgewinn und die Rückkehr in die Dritte Liga. (Gunnar Schäfer)

Allerdings haben die Habenhauser am nächsten Sonnabend beim VfL Edewecht noch ein Nachholspiel zu absolvieren (18 Uhr, Heinz zu Jührden-Halle). Sollte die Mannschaft des ATSV-Trainergespanns Lars Müller-Dormann/Marc Winter auch dieses Spiel gewinnen, ist den Blauen die Meisterschaft in der Oberliga Nordsee nur noch theoretisch zu nehmen, denn die Habenhauser weisen auch das wesentlich bessere Torverhältnis gegenüber dem HC auf.

Gegen die HSG waren die Bremer zunächst gar nicht richtig auf dem Feld. Trotzdem führten die Gastgeber durch Lukas Ole Müller mit 6:4 (9.). In der Folgezeit nutzten die Gäste immer mehr die Fehler der Heim-Sieben und gingen ihrerseits mit 7:6 (12.) in Führung. Es war nun ein enges Spiel, indem die HSG ständig führte. Nach dem 10:8 (24.) lag die Mannschaft von HSG-Trainer Dag Rieken sogar mit zwei Toren vorn. Dann tat Rieken den Gastgebern einen Gefallen und nahm eine Auszeit. Das half dem ATSV. Müller-Dormann, der selbst schon seine Auszeit genommen hatte, konnte vor der Schlussphase der ersten Halbzeit noch einmal nachjustieren.

In den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff vernagelte ATSV-Keeper Olaf Abshagen regelrecht sein Tor und Habenhausen ging mit einer 11:10-Führung in die Halbzeit. Nach der Pause drehte der ATSV auf und baute seine Führung kontinuierlich von 12:10 (33.) über 16:11 (37.) durch einen erfolgreichen Siebenmeter von Mirco Wähmann auf 22:16 (54.) aus. Damit war der Pflichtsieg unter Dach und Fach gebracht. Am Ende war es dennoch ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden ehemaligen Drittligisten. Aber die Rieken-Mannen konnten kaum Boden gut machen und mussten am Ende eine weitere Niederlage hinnehmen, die den Gast auf Platz sechs zurückfallen ließ. Damit bleibt die HSG weit hinter ihren  Zielen, endlich den Aufstieg zu realisieren, zurück. Aber auch Habenhausen zeigte nur nach der Pause phasenweise eine ansprechende Leistung. „Wir haben zwar unsere Pflichtaufgabe erledigt, es war aber kein gutes Spiel. Vor allem in der Defensive haben wir nur schwer Zugriff bekommen“, sagte  Müller-Dormann.

 ATSV: Abshagen, Voss – Fischer, B. Wähmann (3/1), Rudolph (2), F. Meier, J. Schluroff (6), M. Schluroff (3), M-. Wähmann (4/2), D. Marien, Müller (7).

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 06.04.2017 im Weser Kurier.


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