Mai 2017 04
ATSV Habenhausen wird nach dem 26:26 gegen Achim/Baden als Oberliga-Meister geehrt

Handball ATSV Habenhausen Meister © frei

Das Meisterteam des ATSV Habenhausen. Nach einem ahr kehrt die Mannschaft jetzt wieder in die 3. Liga zurück. (frei)

Nach einer Auszeit des Habenhauser Trainergespanns Lars Müller-Dohrmann/Marc Winter 23 Sekunden vor dem Ende, markierte Janik Schluroff den Ausgleichstreffer 14 Sekunden vor dem Abpfiff. Allerdings musste Habenhausen noch sechs bange Sekunden überstehen, als die Achimer nach zwei Zeitstrafen gegen ATSV-Keeper Olaf Abshagen und gegen Winter (beide wegen Reklamierens) noch sechs Sekunden in doppelter Überzahl agieren konnten. „Es war eine gerechte Punkteteilung“, sagte Winter.

Vorher hatten die Zuschauer in einer gut besuchten Hinni-Schwenker-Halle in Habenhausen ein sehr intensives Oberligaspiel gesehen. Während SG-Trainer Tobias Naumann fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen konnte, war die ATSV-Bank kaum besetzt. Die Blauen konnten lediglich neun Feldspieler aufbieten. Derk Marien war beruflich verhindert und Youngster Miro Schluroff bei einem Lehrgang. „Es wird Zeit, dass die Saison zu Ende geht, wir gehen personell auf dem Zahnfleisch“, meinte Winter noch.

Verstärkung aus Skandinavien

Davon merkte man in der ersten Halbzeit aber kaum etwas. Nach der Anfangsphase, in der der Gast bis zum 5:4 (9.) vier Mal in Führung lag, übernahmen die Gastgeber das Kommando. Bis zur Pause bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 18:15 aus. Das war aber keine Lebensversicherung, denn die Gäste glichen gleich nach Wiederanpfiff mit einem Dreierpack zum 18:18 (34.) aus. Nun war es ein Spiel auf des Messers Schneide. Zwar konnte Habenhausen immer wieder vorlegen, aber Achim gelang immer wieder der Ausgleich. Das ging so bis zum 23:23 (44.). Dann konnte die Heim-Sieben auf 25:23 (50.) durch einen erfolgreichen Siebenmeter von Björn Wähmann davonziehen. Aber diesen Vorsprung konnten die Gastgeber nicht halten und mussten erneut durch einen Achimer Dreierpack den 25:26-Rückstand hinnehmen. Bevor es zur dramatischen Schlussminute kam.

Am Rande des Spiels sickerte durch, dass Habenhausen für die 3. Liga seinen Kader verstärken möchte. Es sollen zwei bis drei Rückraumspieler kommen, mit denen man schon in Kontakt steht. Namen sind aber noch nicht bekannt. Zudem soll aus dem skandinavischen Raum noch ein Spieler für den rechten Rückraum verpflichtet werden.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Voss, Wessels – Fischer (4), B. Wähmann (5/3), Rudolph, F. Meier (3), Grädtke (1), J. Schluroff (3), M. Wähmann (4), Müller (6), Ruthke.

„Es wird Zeit, dass die Saison zu Ende geht.“ ATSV-Trainer Marc Winter
Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 04.05.2017 im Weser Kurier.


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