Mai 2017 21

Zehn Doppelpaarungen traten bei den diesjährigen Vereinsdoppelmeisterschaften an. Ein neuer Durchführungsmodus hatte Spieler aus allen fünf Herrenmannschaften an die Tische gelockt. Die Paarungen konnten frei gebildet werden, wurden nicht wie bisher zugelost. Die spielstärkeren Doppel mussten jedoch in den Begegnungen gegen Spieler der unteren Mannschaften bis zu vier Punkte pro Satz vorgeben. So wurde ein gewisser Ausgleich der Spielstärken zwischen Kreisklasse und Bezirksoberliga hergestellt und es kamen viele interessante und spannende Spiele zustande.

Das Meisterdoppel: Rode/Wojciechowski

Das Meisterdoppel: Rode/Wojciechowski

Es gab keine Gruppenspiele, jeder spielte gegen jeden. Jedes Doppel hatte also neun Spiele zu absolvieren. Nur eine knappe Niederlage hinnehmen musste dabei die Paarung Maximilian Wojciechowski / Christoph Rode aus der ersten bzw. dritten Mannschaft. Lediglich die späteren Dritten Lars Kleditsch / Holger Mönch (beide zweite Herren) konnten sie mit 3:2 niederringen. Alle anderen Spiele gewannen Wojciechowski / Rode recht souverän. Den zweiten Platz errangen doch sehr überraschend Micha Phil Görler / Jens Arfmann aus der dritten bzw vierten Herrenmannschaft. Neben der Partie gegen den späteren Meister verloren sie lediglich gegen Ralf Nagel / Dieter Ippisch (vierte bzw. fünfte Herren) ganz knapp mit 2:3. Die Kombination des offensiven Angriffsspielers Görler mit dem unorthodox agierenden Materialspieler Arfmann bereitete den anderen Paarungen erhebliche Probleme.

Nagel / Ippisch verzeichneten ebenso wie Kleditsch / Mönch und Jaan Rudolph / Niklas Gawrischtschuk jeweils drei Niederlagen. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses belegten Rudolph / Gawrischtschuk Platz vier. Nagel / Ippisch freuten sich in Anbetracht der starken Konkurrenz auch über Platz fünf.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers war auch Sportwart Jens „Archie“ Arfmann. „Das neue System hat sich bewährt“, freute er sich. „Einzig der Verzicht auf die Gruppenspiele muss nochmals überdacht werden“. Die Vereinsmeisterschaften bildeten damit den krönenden Abschluss einer überragenden Saison mit Aufstiegen in die Landesliga, in die Bezirksoberliga sowie in die Bezirksliga OHZ/VER/HB.

Heike Groneberg


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