Aug 2017 24
Habenhauser Handballer beim Rasteder Residenz-Cup nur Siebter
 

Ohne die fehlenden Martin Nowakowski, Flemming Stüven, Christian Janssen und Jochen Gebhardt trotzen die Südbremer dem Oberligarivalen TV Cloppenburg ein 14:14-Unentschieden ab. Dabei stand die ATSV-Abwehr souverän. Da auch das Umschalten in den Angriff gut funktionierte, konnte Habenhausen immer wieder die 5:1-Deckung des TVC mit Übergängen aushebeln. In diesem Spiel stach auf Habenhauser Seite vor allem Linksaußen Lukas Meier hervor.

Allerdings konnten die Kühn-Mannen in den folgenden Gruppenspielen gegen den Verbandsligisten TV Langen (8:14) und dem Weser-Ems-Ligisten VfL Rastede (13:15 ) zu keiner Phase der Spiele an die Auftaktleistung anknüpfen. Habenhausen produzierte zu viele technische Fehler und verlor dadurch folgerichtig. Dadurch belegte die Drittligareserve nach der Vorrunde ohne Sieg nur den letzten Platz in der Gruppe A.
Im Spiel um Platz sieben trafen die Bremer auf den Aufsteiger in die Oberliga Niedersachsen, den MTV Soltau. Dabei entwickelte sich von Anfang an ein harter Schlagabtausch. Am Ende hatte Habenhausen dank Rückraumspieler Lukas Schäfer beim 13:11-Erfolg die Nase vorn. „Ich bin mit dem Turnierergebnis nicht zufrieden. Ich habe bei meiner Mannschaft die richtige Einstellung vermisst“, sagte Kühn.

Am kommenden Wochenende will sich die Habenhauser Reserve zunächst beim Pokaleinsatz in Verden (Sonnabend ab 16.20 Uhr) gegen die Landesligisten Verden-Aller und Sottrum sowie gegen den Oberligisten SG Achim/Baden und am Sonntag bei einem kleinen Turnier in Nienburg (mit Nienburg 1 und 2 sowie Delmenhorst) den Feinschliff holen. In der Woche drauf startet dann die Oberliga-Saison für den Aufsteiger beim Vorjahresdritten SG Achim/Baden.

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht am 24.08.2017 im Weser Kurier.

 


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