Sep 2017 25

Am Samstag gab’s zu ungewöhnlich früher Uhrzeit gegen den Titelfavoriten aus Garrel nicht viel zu holen. Wieder einmal mussten wir mit der Aufstellung etwas improvisieren, da uns gleich fünf Feldspielerinnen gefehlt haben. Obwohl wir anfangs recht gut ins Spiel gestartet sind und die Partie bis zur 16. Minute offen gestalten konnten (6:5), zahlten wir für unsere bis dahin sehr starke, aber auch kräftezehrende, Abwehr schnell den Tribut. Die Konzentration ließ nach und sowohl vorne als auch hinten kam es immer wieder zu Nachlässigkeiten und dummen Fehlern. Die nutzte Garrel konsequent für einen Lauf zum 10:5 (21. Minute) und anschließend sogar für eine acht Tore Pausenführung.
Nachdem uns der ein oder andere sicher schon längst abgeschrieben hatte und die zweite Hälfte dort losging, wo die erste endete (20:10, 36. Minute), konnten wir uns doch nochmal berappeln. Angeführt von einer kämpferisch starken Uschi, die die hinten abgefangenen Bälle im Tempogegenstoß sicher verwandelte, kamen wir sukzessive wieder heran. Als Garrel merkte, dass sie es sich nicht leisten können, ihre Leistungsträger zu schonen, waren wir schon längst wieder auf Spur und wandelten in der Endphase ein 27:21 in den Endstand von 27:24.
Garrel zählt sicherlich zurecht zu den Titelfavoriten in dieser Saison, ist aber bei Weitem nicht unschlagbar gewesen. Mit vollem Kader wäre da vielleicht mehr zu holen gewesen, so haben wir aber immerhin Kämpferherz bewiesen und gezeigt, dass wir auch bei großem Rückstand den Kopf nicht hängen lassen.

Nächstes Wochenende wird die Aufgabe in Schüttorf dann auch nicht viel leichter, wenn wir gleich den Ausfall von sechs Spielern und unserem Trainer kompensieren müssen.


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