Sep 2017 25

Leistungssteigerung trotz Niederlage
Gummersbach.Ein Sieg oder wenigstens ein Unentschieden wollte zwar nicht gelingen, doch sportlich haben sich die Habenhauser Handballer trotz der 29:34 (13:15)-Niederlage beim VfL Gummersbach zumindest etwas verbessert. Das Schlusslicht der 3. Liga bot immerhin bis zum 20:21-Zwischenstand eine starke Leistung und konnte dem Gegner Paroli bieten.
„Unsere Mannschaft hat die richtige Reaktion auf das schwache Spiel bei den Bergischen Panthern gezeigt“, war Trainer Marc Winter trotz der erneuten Niederlage zufrieden. Vor allem auch damit, dass seine Mannschaft bereits in der ersten Halbzeit phasenweise wie beim 8:7 (19.) durch Hauke Marien in Front lag und es bis zur Schlüsselszene ein enges Spiel blieb.
Im Mittelpunkt stand im entscheidenden Moment der bis dahin bärenstarken Torhüter Daniel Sommerfeld – allerdings nicht mit einer Parade. Er verletzte sich an der Hand, und die Schiedsrichter holten ohne Rücksprache mit den Habenhauser Verantwortlichen die Physiotherapeutin der Gäste zur Behandlung von Sommerfeld aufs Feld. Anschließend musste der Bremer Keeper für drei Angriffe auf der Bank Platz nehmen, Jannik Wessels musste zwischen die Pfosten.
Allerdings blieben die Habenhauser nach dem zwischenzeitlichen 24:25 (47.) durch Lennart Witt fast sieben Minuten ohne Torerfolg und lagen schließlich mit 25:30 vorentscheidend zurück. In dieser Phase verletzte sich zu allem Unglück auch noch Marien, der nicht nur aufgrund seiner sechs Tore ein gutes Spiel auf der rechten Außenbahn gezeigt hatte.
Nun erwarten die Habenhauser den Tabellensiebten Schalksmühle (Sonnabend, 19 Uhr, Hinni-Schwenker-Halle). Anschließend geht es in den kommenden Wochen gegen weitere Teams aus dem Tabellenkeller.

ATSV Habenhausen: Sommerfeld, Wessels; Witt (1), Marien (6), M. Fischer (1), B. Wähmann (4/1), Monroy, F. Meier (1), J. Schluroff (2), Ruthke (1), M. Wähmann (7), Müller (6)

Geschrieben von Gunnar Schäfer, veröffentlicht im Weser – Kurier am 25.09.2017.


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