Jan 2018 29

Der Ärger über das gestrige Spiel ist zwar noch immer nicht verflogen, die Aufarbeitung starten wir trotzdem… Nachdem wir bereits im ersten Spiel des Jahres den vermeintlichen Tiefpunkt gegen Oyten erreicht hatten, setzten wir gestern noch eine Schippe drauf.

Die ersten 20 min war die Welt noch in Ordnung. Svenja erzielte die 11:9 Führung, Chrissi warf all ihre 5 Tore in diesem Zeitfenster. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt nicht gut. Zwar kamen wir mit einigem Tempo über die erste und zweite Welle, im Angriffspiel führten aber viele Ballunsicherheiten und überhastete Abschlüsse dazu, dass wir im Positionsangriff keinen roten Faden finden konnten. Cloppenburg auf der Gegenseite verschleppte immer wieder das Tempo und kam oft ins Zeitspiel. Dabei spielten sie allerdings so sicher und geduldig, dass am Ende doch irgendwie noch ein Tor rauskam. Insbesondere auf die Würfe von den Außenpositionen bekamen wir keinen Zugriff, sodass nahezu jeder Ball ein Treffer war. Dann kam der komplette Bruch ins Spiel. Vorne funktionierte gar nichts mehr und kein Angriff wurde diszipliniert zuende gespielt. Cloppenburg legte einen 5 Tore Lauf zum 11:14 hin und ging schließlich mit 12:15 in die Halbzeit.

Was dann geschah, lässt sich sprachlich schwer fassen. Nach 12min gelang uns das erste Tor durch Uschi. Bis dahin war Cloppenburg aber schon auf 13:21 weggezogen. Das Spiel ging völlig an uns vorbei. Hinten ließen wir uns einlullen und vorne spielten wir keinen Handball mehr. Egal in welcher Formation – nichts klappte. So schipperte das Spiel seinem Ende entgegen und wir lagen bereits in der 50. Minute mit 10 Toren in Rückstand. Positiv zu erwähnen ist, dass bis zur letzten Minute versucht wurde, gegen das Elend anzurennen. Gebracht hat es leider nichts. Für völliges Unverständnis sorgten an diesem Tag auch unsere Schiedsrichter. Die Niederlage war definitiv hausgemacht, aber der nicht geahndete Rückpass nur der Höhepunkt des Ganzen…

Nächste Woche bekommen wir dann von der HSG Wilhelmshaven 1. Frauen wieder schönen Handball zu sehen. Bis dahin wollen wir rauskommen aus unserem Sumpf und zusehen, dass wir uns dem Niveau des Gegners nach oben hin anpassen und ein richtig gutes Oberliga-Spiel zeigen, das hoffentlich das bessere Ende für uns nimmt.


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