Jan 2018 31

Noch immer warten die Drittligahandballer des ATSV Habenhausen darauf, dass der Knoten in dieser Saison platzt. Obwohl der Aufsteiger nach 17 Spielen als einziges Team immer noch ohne Sieg ist, ist von Verzweiflung beim Tabellen- letzten nichts zu spüren. Statt- dessen so etwas wie Angriffs- lust.

Nachdem der ATSV zuletzt ersatzgeschwächt sein Aus- wärtsspiel in Ahlen nur hauchdünn verlor (fünf Treffer steuerte Mirco Währmann bei, Foto), kehren jetzt mit den beiden talentierten Youngstern Luc und Miro Schluroff und voraussichtlich auch Kreisläufer Ulf Grädtke wieder drei Mann in den Kader zurück

„In Ahlen waren wir nah dran. Man merkt, dass sich in der Mannschaft was entwickelt“, gibt sich Habenhausens Trainer Marc Winter kämpferisch vor dem Heimspiel gegen die Bergischen Panther am kommenden Samstag (19 Uhr, Hinni-Schwenker-Halle, Bunnsackerweg).

„Da kann kommen wer will: Wir hauen sie weg. Selbst wenn es der THW Kiel wäre“, kündigt der Coach voller Zuversicht mit einem Lachen an. Die Panther haben von ihren vergangenen fünf Spielen (drei davon gegen Top- Teams) vier verloren und sind deswegen auf Tabellenplatz sieben abgerutscht. Mit Rückraumspieler Matthias Aschenbroich haben die Gäste einen ehemaligen Erstligaakteur in ihren Reihen, der mit allen Wassern gewaschen ist.

Geschrieben von len, veröffentlicht am 31.01.2018 im Weser Report.

Foto: Nils Conrad


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