Jan 2018 22

Habenhausen II spielt nach starker erster Halbzeit letztlich nur 26:26 gegen den Elsflether TB.

Bremen. Für Julian Kühn war das 26:26 (17:12)-Unentschieden in der Handball-Oberliga Nordsee gegen den Elsflether TB ein mehr als unnötiger Punktverlust. „Wir waren in der ersten Halbzeit hoch motiviert“,erläuterte der Trainer des ATSV Habenhausen II, „aber in der zweiten Hälfte haben wir überhaupt nicht in unseren Rhythmus gefunden und am Ende einen durchaus möglichen Sieg leichtfertig verschenkt.“

Die jeweils besten Werfer beider Teams eröffneten den Reigen, während Habenhausens Bjarne Ruthke (zehn Tore) tatkräftig von Mitspieler Marco Wilhelms (5) unterstützt wurde, hatte Elsfleths Markus Zindler (8) in Christopher Santen und Martin Wille (je 5) noch zwei weitere treffsichere Schützen an seiner Seite – ohne dass das Trio in Durchgang eins gegen eine konzentrierte und knackig-aggressive Deckung der Gastgeber entscheidend dazu beitragen konnte, dass sich die Gäste deutlich hätten absetzen können. „Eigentlich hätten wir den Sack in der ersten Hälft zumachen müssen“, trau­erte Julian Kühn zahlreichen vergebenen Torchancen seiner Mannschaft nach. Allerdings habe die Offensive zu überhastet agiert und sich von der 5:1-Deckung der Gäste nervös machen lassen. „Wir haben im Training mehrfach die Übergänge und Laufwege gegen solch eine Defensive einstudiert“, ärgerte sich der Coach, „aber im Spiel fanden wir keine Lösung dagegen.“ Hätten seine Spieler in Durchgang eins den Großteil der Vorgaben noch „hervorragend umgesetzt“ (Kühn), sei es in der zweiten ­Hälfte zunehmend zu konditionellen Problemen gekommen. „Die Spieler waren einfach platt“, so Kühn, der sich über „zu wenig ­Bewegung im Angriff und zu viele vergebene Torchancen“ ärgerte.

In der zweiten Hälfte verspielten die Gastgeber mehrfach einen Vier-Tore-Vorsprung und dürften sich nach dem Führungstreffer der Gäste (56.) letztlich noch über das Unentschieden freuen. „Es ist schade“, bekundete der ATSV-Coach angesichts der letzten vergebenen Tormöglichkeit für sein Team knapp 20 Sekunden vor Spielende, „dass wir uns im zweiten Durchgang nicht für den engagierten Auftritt aus der ersten Halbzeit belohnen konnten, ein Sieg wäre durchaus drin und auch verdient gewesen.“ Nach dem Remis bleibt Habenhausen am Tabellenende – und will den Hinspielerfolg gegen die SG Achim/Baden am kommenden Sonnabend (19.15 Uhr) wiederholen.

ATSV Habenhausen II: Wilshusen; Wilhelms (5/2), Janssen (1), Grieme, von der Heyde, Rauer (5/1), Meier (2), Hamann, Ruthke (10), Klün, Stüven (1), Krüger (1), Cagliani (1), Müller.

Entnommen am 22.01.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Links der Weser. Bericht von Christian Markwort und Bild von Olaf Kowalzik.


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