Feb 2018 07

Drittliga-Schlusslicht lässt sich nicht unterkriegen und erwartet Gummersbach II.

Hätten die Handballer des ATSV Habenhausen in dieser Saison in etwa so viele Punkte eingesammelt, wie sie Nackenschläge kassiert haben, dann würden sie wohl auf einem Nichtabstiegsplatz stehen. „Man könnte meinen, der Hanbdball-Gott ist gegen uns“, lamentiert Marc Winter, Trainer des weiterhin sieglosen Drittliga-Schlusslichts. Grund dafür ist nicht nur die knappe 27:28 (11:15)-Niederlage gegen die Bergischen Panther am vergangenen Wochenende, sondern vor allem die Art und Weise, wie diese zustande gekommen ist.Die Habenhauser hatten sich mit einem starken Endspurt mit dem Treffer zum 26:27 gerade in Schlagdisttanz geworfen, da kassierten sie binnen 15 Sekunden drei Zeitstrafen und wurden so kurz vor dem möglichen Happy-end ausgebremst. „Das kommt einem schon komisch vor, wenn man in einem Heimspiel insgesamt sechs Zeitstrafen kassiert und der Gegner keine einzige“, stellt Winter die Schiedsrichterleistung in Frage. Aufstecken ist für die Habenhauser Jungs trotz inzwischen zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer dennoch keine Option. Im Heimspiel gegen Gummersbach II (Sonntag, 17 Uhr, Hinni-Schwenker-Halle, Bunnsackerweg) will der Aufsteiger mit einem kleinen Befreiungsschlag den nächsten Nackenschlag verhindern und sich endlich mit Punkten für zuletzt ansprechende Leistungen belohnen. „Wir sind nicht weit weg vom Schuss und zuhause, wo wir bislang alle unsere Punkte geholt haben, sowieso eine Klasse stärker“, sagt Winter. Ein Blick auf die Ergebnisse untermauert, dass der erste Saisonsieg in der Luft liegt. In den vergangenen neun Spielen gelangen dem ATSV zwei Remis und fünf der sieben Niederlagen waren mit maximal vier Toren Unterschied.

geschrieben von Lars Lenssen, entnommen am 07.02.2018 aus dem Weser Report.


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