Feb 2018 12

Die Außenseiterrolle liegt uns zwar echt gut, für zwei Punkte hat es dann aber am Ende doch nicht gereicht. Garrel, mit Ambitionen auf den Aufstieg, hatte nach einer umkämpften Partie am Ende das glücklichere Händchen.

Das Spiel fing gut an. Die Entscheidung, Garrels Haupttorschützin über 60min auf Manndeckung zu nehmen, erwies sich als guter Schachzug. Bine, die diese Aufgabe mit Bravour löste, war stets einen Schritt schneller, sodass sie sich nach einigen wenigen Anläufen schon fast ausruhen konnte an der Mittellinie. Der übrige Garreler Angriff spielte verunsichert. Einzig der Weg über den Kreis war von uns nicht einzudämmen, sodass es dort immer wieder zum Durchbruch kam. Wir spielten deutlich konzentrierter als in den vergangenen Spielen im Angriff und konnten die riesigen Lücken in der Garreler 6:0 nutzen – vergaben dann aber all zu oft die sicheren Würfe. So blieb die erste Hälfte ausgeglichen. Garrel konnte sich bis zur Halbzeit auf 8:10 absetzen.

Nach der Pause gelang Insa in der 36. Minute der 11:11 Anschluss, nachdem wir zuvor die Unterzahlsituation 1:0 gewannen. Es waren schließlich die Ungenauigkeiten im Abschluss, die dazu führten, dass das Spiel zugunsten der Gäste kippt. Langsam aber sicher weitete Garrel seinen Vorsprung aus. Zwar kämpften wir uns angeführt von Insa (5 in der zweiten Hälfte) und Renate (3) immer wieder ran, standen uns aber zu oft selbst im Weg. Am Ende Stand dann nach zwischenzeitlicher fünf Tore Führung der 22:25 Endstand auf der Anzeigetafel.

Obwohl wir einen deutlichen Leistungssprung im Vergleich zu den vorherigen Spielen gemacht haben, bleibt der Wermutstropfen, die gute Chance gegen den Tabellenführer nicht genutzt zu haben. Nun hoffen wir im nächsten Heimspiel gegen Schüttorf auf Zählbares, um den Abstand zu den unteren Rängen zu halten.


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