Feb 2018 22

Handballerinnen verlieren 21:24

Bremen. Nach der 21:24 (12:13)-Heimniederlage gegen den FC Schüttorf 09 verharren die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen weiter im Niemandsland der Tabelle. „Dieses wichtige Vier-Punkte-Spiel haben wir leider, aber doch verdienterweise aus der Hand geben müssen“, konstatierte ATSV-Trainer Marcel Klische nach der Schlusssirene enttäuscht.

Mit einem verworfenen Siebenmeter gleich nach Spielbeginn von Insa Klün (vier Tore) begann das Drama für die Gastgeberinnen, in der Folge wogte die Begegnung zunächst hin und her, ohne, dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Mit einem Tor Rückstand aus Sicht des ATSV ging es schließlich in die Pause. „Unsere beiden eminent wichtigen Kreisläuferinnen Kim-Anna Heidorn und Ann-Kathrin Abbes waren leider verletzungs-beziehungsweise krankheitsbedingt nicht wirklich einsatzfähig“, erläuterte der Coach, „Pia Wefer hat das jedoch ganz gut ausgleichen können.“

Direkt nach Wiederbeginn besorgte Svenja Klün (2) zunächst den Ausgleich zum 13:13 (31.), bis zum 16:16 gestaltete Habenhausen das Spiel ausgeglichen (43.), dann jedoch setzten sich die Gäste um Top-Angreiferin Lena Lötgering (6/2) vorentscheidend auf 21:18  ab (50.). Ausschlaggebend dafür war unter anderem auch die Hinausstellung von Insa Klün (48.) nach ihrer dritten Zeitstrafe. „Leider haben wir uns in der Abwehr mit den Schüttorfer Distanzwürfen und den vielen Zeitstrafen gegen uns sehr schwergetan“, konstatierte Klische, „aus der Abwehr heraus konnten wir kein richtiges Tempo aufziehen, sodass wir uns jedes Tor gegen die gute Abwehr der Gegnerinnen hart erarbeiten mussten.“

Dabei habe es seiner Ansicht nach „wieder viele Fehlwürfe gegeben, unter anderem auch einige Siebenmeter, für die wir viel arbeiten mussten, sie dann jedoch nicht verwandeln konnten“. Insgesamt sei es „kein schönes, jedoch ein hart geführtes Handballspiel“ gewesen, so Klische, „bei dem der Tabellen-Positionskampf sehr klar wurde“. Augenblicklich haben die ATSV-Handballerinnen laut ihres Trainers „eine schlechte Phase, nun müssen wir aus der Sache als Team gestärkt herauskommen“. Noch habe sein Team „genügend Spiele und Zeit, um die wichtigen Punkte zu holen.

ATSV Habenhausen: Bohlen, True; S.Klün (2), I. Klün (4), Köster (6/5), Kalkowski, Lange, Peek (4), Wefer, Rave (3), Heidorn, Leder (1), Abbes (1), Ohnesorge

Geschrieben von Christian Markwort, entnommen am 22.02.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Links der Weser.

 


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