Feb 2018 28

ATSV-Handballer empfangen Minden II

Eigentlich war es ein bisschen schade, dass die Drittliga Handballer des ATSV Habenhausen ausgerechnet am Wochenende nach ihrem ersten Saisonsieg spielfrei hatten. Schließlich hätten sie ihren Lauf liebend gerne so schnell wie möglich fortgesetzt. Doch im Nachhinein war es dann vielleicht gar nicht so schlecht. Umso intensiver konnten Bremens ranghöchste Handballer beim olympischen Eishockeyturnier mitfiebern.

Hauke Marien und der ATSV wollen die nächsten Punkte einsammeln. Foto: Nils Conrad

Auch Trainer Marc Winter war am vergangenen Sonntag extra um fünf Uhr morgens aufgestanden, um sich live das Finale aus Südkorea anzuschauen. Und auch, wenn sich die deutschen Kufencracks am Ende hauchdünn im Endspiel geschlagen geben mussten, so gehörten deren dramatische Auftritte zu den großen Olympia-Highlights. Die tolle Mentalität und der fantastische Teamgeist mit der der Außenseiter sogar Weltmeister Schweden und Olympiasieger Kanada aus dem Weg räumte, wollen die Habenhauser nun in ihren Kampf um den Klassenerhalt übertragen. Im Heimspiel gegen GWD Minden II (Sonntag, 17 Uhr, Hinni-SchwenkerHalle, Bunnsackerweg) hat der ATSV auch noch zusätzlich etwas gut zu machen, kassierte er doch im Hinspiel satte 45 Gegentore. „Die Mindener hatten in dieser Partie zwei Leute aus ihrem Erstligakader eingesetzt, die uns ganz schwindelig gespielt haben“, erinnert sich Winter, der zuletzt beim Sieg in Schalksmühle Halver zu erkennen glaubte, dass das Pendel in dieser Sasion endlich zugunsten seines Teams ausschlägt. „Die Fehler, die sonst uns im entscheidenden Moment unterlaufen sind, haben dieses Mal die anderen gemacht.“ Zweiter Hoffnungsfaktor ist der Spielplan: Sechs Mal hat der ATSV noch Heimrecht und muss nur vier mal auswärts ran. Da scheinen noch etliche Punkte möglich.

Entnommen am 28.02.2018 aus dem Weserreport Links der Weser.


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