Feb 2018 14

Handball-Drittligist Habenhausen ärgert sich über Schiri und reist nach Schalksmühle.
Auch ein paar Tage nach der 21:26-Niederlage der Habenhauser Handballer im Heimspiel gegen Gummersbach II ist der Ärger von Trainer Marc Winter noch nicht verraucht. Grund dafür ist eine Schiedsrichterentscheidung Anfang der zweiten Halbzeit. Um es genau zu sagen, die Rote Karte gegen Rückraumspieler Björn Wähmann. Wahrscheinlich die Schlüsselszene der gesamten Partie. „Man glaubt mir ja nicht, wenn ich jede Woche über die Schiedsrichter meckere.Aber wir haben diese Szene auf Video und nach dem Spiel auch noch mal einem anderen Schiedsrichter mit Drittliga-Erfahrung vorgeführt. Sein Urteil: Mehr als ein Freiwurf war das nicht“, berichtet der ATSV-Coach, dessen Spieler dann als unmittelbare Folge dieser überharten Entscheidung sofort noch zwei weitere Zeitstrafen kassierten. Die Zwei-Tore-Führung, die sich der Tabellenletzte bis zu diesem Zeitpunkt herausgeworfen hatte, drehten die Gummersbacher dank der Überzahl in kürzester Zeit in eine eigene Vier-Tore-Führung und transportierten diesen Vorsprung bis ins Ziel. „Wir hatten uns so viel ausgerechnet und haben es ja auch lange Zeit sehr gut gemacht“, lobt Winter dennoch seine Mannen, die nun beim Auswärtsspiel bei der SG Schalksmühle Halver (Samstag, 19.30 Uhr) den nächsten Anlauf auf den ersten Saisonsieg starten wollen. Vielleicht beflügelt die Habenhauser ja ihr Ausflug in den Kölner Karneval, den sie sich nach der unglücklichen Schlappe gegönnt haben.

Mit voller Kapelle rechnet sich der ATSV auch in Schalksmühle eine Chance aus. Auch Rot-Sünder Björn Wähmann darf gegen den Tabellenfünften wieder mitwirken.
Foto: Nils Conrad

Bericht geschrieben von Lars Lenssen, entnommen am 14.02.2018 aus dem Weserreport.


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