Feb 2018 12

ATSV-Handballerinnen verlieren 22:25 gegen den BV Garrel

Bremen. Nach drei Spielminuten lagen die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen im Heimspiel gegen Tabellenführer BV Garrel noch mit zwei Toren in Front – anschließend ließ sich das Team von Trainer Marcel Klische die Butter allerdings mehr und mehr vom Brot nehmen und musste sich letztlich mit einer ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren 22:25 (8:10)-Niederlage begnügen. „Das war unsererseits wirklich ein richtig tolles Spiel“, erklärte der ATSV-Coach im Anschluss, „bei dem wir einfach knapp acht hochkarätige Torchancen nicht verwertet haben.“ Das sei super ärgerlich gewesen, betonte Klische, „vieles war bei uns heute schon deutlich besser als in den Vorwochen, nur die Torausbeute war einfach zum Verzweifeln.“

Vom Anpfiff weg entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, „bei dem wir leider zu viele gute Chancen liegen gelassen haben“, sagte Klische. Besonders auf den beiden Flügeln war das fatal, während die Gäste um Top-Angreiferin Ilka Zwick (sieben Tore) aus nahezu allen Rohren erfolgreich feuerten und sich kontinuierlich von den Gastgeberinnen absetzen konnten, gelang es dem ATSV nicht mehr, den Anschluss wieder herzustellen.

Wie bereits in den ersten 30 Spielminuten erfreute sich Garrels eigentliche Tormaschine Sarah Weiland auch in Durchgang zwei in steter „Betreuung“ durch Habenhausens Sabine Peek, wodurch sie kaum zur Entfaltung kam und mit lediglich vier Toren – darunter zwei verwandelte Strafwürfe – weit unter ihren Möglichkeiten blieb. „Das hat Sabine wirklich super gemacht“, lobte der Trainer, ohne dabei die übrigen Spielerinnen des Teams zu vergessen: „Der Rest hat hinten ordentlich verteidigt und auch eine super Leistung gebracht, betonte Klische. Neben Sabine Peek erhielten auch Insa Klün (7) auf Rechtsaußen sowie Maike Leder (3) auf der linken Rückraumseite ein Sonderlob vom Trainer: „Beide haben ein klasse Spiel gemacht“, so Klische, „wie für alle anderen ist es auch für sie wirklich schade, dass sie sich nicht für eine über weite Strecken gute Leistung belohnt haben.“ Für den Trainer sei der Liga-Primus allerdings auch nicht der Maßstab für sein Team: „Man muss einfach festhalten, dass Garrel nicht die eingeplanten Punkte sind“, konstatierte Klische, „nun gilt es, zu Hause gegen Schüttorf zu punkten.“ Schließlich habe sein Team nach der 28:35-Hinspielniederlage noch eine offene Rechnung mit dem unmittelbaren Tabellennachbarn zu begleichen.

Habenhausen: Bohlen; S. Klün (2), I. Klün (7), Kalkowski (1), Lange, Peek (3/1), Wefer, Rave (2), Bergen, Leder (3), Abbes (4)

Geschrieben von Christian Markwort, entnommen am 12.02.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Links der Weser.

 


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