Mrz 2018 05

Habenhausen II verliert 27:33

Bremen. Bereits vor Beginn der Begegnung in der Handball-Oberliga der Männer stand der ATSV Habenhausen II mehr oder weniger auf verlorenem Posten. „Die Rahmenbedingungen sind heute einfach schlecht gewesen“, sagte ATSV-Coach Julian Kühn nach der 27:33 (12:15)-Niederlage beim SV Beckdorf. „Mit sieben Ausfällen fehlte mir schon vor der Partie praktisch der halbe Kader.“ Verletzt, erkältet oder beruflich verhindert – nach diversen Ausfällen  konnte das Schlusslicht der Liga mit einer Rumpftruppe auch gegen den unmittelbaren Konkurrenten in Sachen Abstieg nicht viel ausrichten.

Und als sei der  Ausfall zahlreicher Stammkräfte nicht schon des Schlechten genug gewesen, verletzte sich auch noch Roberto Cagliani nach gerade einmal 15 Minuten derart schwer am Unterschenkel, dass er dick bandagiert ins Krankenhaus gebracht werden musste.„Alles in allem verlieren wir verdient heute“, konstatierte Kühn, „aber ich bin nicht komplett unzufrieden.“ Schließlich sei auf Habenhauser Seite ein Marco Wilhelms (16 Tore/vier Sienbenmeter) in bestechender Form aufgetreten, der es der Verteidigung des Drittliga-Absteigers immer wieder schwer machen konnte. Dennoch hatte das dezimierte Team ihrem Gegnern um die beiden Top-Torschützen Jonathan Klein (10) und Markus Bowe (8/1) mit lediglich einem einzigen Auswechselspieler besonders in der Schlussphase nicht mehr viel entgegenzusetzen. „Trotz der Lage haben sich alle voll reingehängt und boten Beckdorf lange Paroli“, betonte Kühn.

Mitte der zweiten Hälfte schwanden die Kräfte gegen einen körperlich klar überlegenen Gegner. Vor allem gegen Klein und Bowe fand der ATSV nicht nur wenige Mittel. „Hervorzuheben sind natürlich die 16 Toren von Marco“,  lobte der Trainer, „der im Angriff stets gefährlich war und bis zum Schluss dahin ging, wo es wehtat.“ Spielerisch und kämpferisch sei sein Team „auf Augenhöhe“ gewesen, so Kühn weiter, „ich muss jetzt erst einmal abwarten, wie sich die personelle Situation vor dem Spiel gegen Altjührden entwickelt.“ Gegen den Liga-Primus könne sein Team nur gewinnen.

ATSV Habenhausen II: Wilshusen; Wilhelms (16/4), Meier (2), Hamann, Ruthke (1), Klün, Stüven, Krüger (2), Cagliani (2), Nowa­kowsky (4).

Bericht geschrieben von Christian Markwort, entnommen am 0503.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Links der Weser.


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