Mrz 2018 26

Habenhausen unterliegt 26:29

Bremen. Der Knoten will bei den Drittliga-Handballern des ATSV Habenhausen zu Hause einfach nicht platzen. Dem Aufsteiger reichte gegen den Longericher SC selbst eine Sieben-Tore-Führung nicht zum Sieg, am Ende gab es eine enttäuschende 26:29 (15:13)-Niederlage. „Wir belohnen uns einfach nicht selbst, das ist richtig bitter“, sagte  Marc Winter, der den ATSV zusammen mit Lars Müller-Dormann trainiert, und schüttelte ungläubig den Kopf.

Drei Unentschieden hat der Vorletzte bisher zu Hause erreicht, mehr war in zwölf Heimspielen bislang nicht drin.

TORHÜTER DANIEL SOMMERFELD ZEIGTE EINMAL MEHR EINE GUTE LEISTUNG, DIE JEDOCH DIE NIEDERLAGE NICHT VERHINDERN KONNTE.

Einen Teil der Schuld schoben die Hausherren den Unparteiischen in die Schuhe, die Hauptlast trifft aber immer noch sie selbst:Wer den Ball gegen Longerich fünfmal unbedrängt zum Gegner oder ins Aus spielt, dem fehlt eben letztlich auch die Coolness. Die äußerst unterhaltsame Partie war nahezu eine exakte Kopie des Hinspiels (23:27), denn auch diesmal hatten die Bremer mit 14:7 geführt. Mit Fehlern bauten sie die Kölner aber schon bis zum Seitenwechsel wieder auf (15:13).

Neben der starken Abwehr gefiel bis dahin insbesondere Schlussmann Daniel Sommerfeld mit neun Paraden. Der konterstarke Rechtsaußen Hauke Marien und der linke Rückraumschütze Mirco Wähmann trafen bis zur Pause jeweils fünfmal. Der zweite Durchgang schien weiter nach dem Geschmack der knapp 150 Zuschauer zu laufen, da deren Team nach einem Zwischentief (20:22) hoffnungsvoll mit 25:22 und 26:25 führte. Sechs Minuten später war die Niederlage jedoch perfekt.

 

ATSV: Abshagen, Sommerfeld; H. Marien (7), Fischer (2), B. Wähmann (2/1), Monroy, Meier, M. Wähmann (7), Ostermann, Müller (1), L. Schluroff, J. Schluroff (2), M. Schluroff (5)

Geschrieben von Olaf Kowalzik, entnommen am 26.03.2018 aus dem Weser-Kurier.

 


Impressum |
Datenschutzerklärung | Powered by Testroom