Mrz 2018 12

ATSV Habenhausen verliert 24:36
Bremen. Mit einem arg dezimierten Kader mussten die Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen die schwierige Auswärtshürde beim Tabellenzweiten von der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn bestreiten „Heute haben wir die derzeit wohl ausgeglichenste und spielstärkste Mannschaft erlebt“, erklärte ATSV-Trainer Marcel Klische nach der deutlichen 24:36 (9:14)-Niederlage.
Während die Gastgeberinnen um Top-Torschützin Miriam Thamm (acht Tore/fünf Siebenmeter) mit geballter Power antraten, traten die Gäste um ihre beste Werferin Sabine Peek (10/1) mit nur acht Spielerinnen aus der ersten sowie mit zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft. „Durch Schichtdienst und die Grippewelle kam diese ungünstige Konstellation zustande“, erläutete Klische.
Der Zweitplatzierte konnte von Beginn an gut ins Tempo gehen, was Habenhausen zumeist noch gut verteidigen konnte. Im Positionsangriff allerdings ging es teilweise zu schnell für die Gäste, besonders die beiden SG-Spielerinnen Lea-Sophie Wichmann (6) und Miriam Thamm bereiteten dem Klische-Team große Probleme. „In unserem Angriff fehlte uns einerseits Insa Klün“, versuchte sich der Trainer an einer Erklärung für das nervöse und überhastete Offensiv-Verhalten seiner Mannschaft, „andererseits fehlte es uns allgemein an der Torgefährlichkeit.“ Es dauerte, bis sich die Gäste mehr Würfe aus dem Rückraum zutrauten, dennoch war es angesichts der schwierigen Umstände eine ordentliche, wenn auch phasenweise unglückliche Vorstellung.
Laura Buschmann (1) als Spielerin der zweiten Mannschaft hob Marcel Klische hervor, weil sie nach langer Verletzungspause mal wieder ein Spiel für den Handball-Oberligisten bestreiten konnte – und ein gutes Spiel gemacht habe, wie der Coach betonte. Außerdem konnte Sabine Peek im Angriff auf Außen sowie im Rückraum überzeugen. „Zu einer sehr guten Leistung, die es heute gebraucht hätte, hätten wir aktiver und konsequenter in der Abwehr sein müssen“, erläuterte Klische. Zudem habe es im Angriff am Mut und der nötigen Variabilität gefehlt. „Das ist kein Beinbruch für uns“, so Klische, „wir gehen nun in eine dreiwöchige Pause und starten dann in den wichtigen Saisonendspurt.“
ATSV Habenhausen: Bohlen; True, Lange, Ohnesorge, Peek (10/1), Buschmann (1), Köster (5), Kalkowski (3), Leder (3), Abbes (2).

Geschrieben von Christian Markwort, entnommen am 12.03.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Links der Weser.


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