Apr 2018 16

20:20 beim TV Dinklage

Bremen. „Ich bin stolz auf die Mädels“, versicherte der Trainer der Oberliga-Handballerinnen vom ATSV Habenhausen nach dem 20:20 (8:9)-Unentschieden beim TV Dinklage. Die Mannschaft habe ein starkes Spiel gemacht, erläuterte Marcel Klische nach der Schlusssirene, sei geschlossen aufgetreten und habe sich weder vom Gegner noch vom Spiel ohne „Backe“ irritieren lassen.

Es war ein körperbetontes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften etwas geschenkt hatte. „Wir haben etwas nervös begonnen“, resümierte Klische, „und hatten in der ersten Halbzeit große Probleme mit den schnellen Außen und dem geschickten Einlaufen der Gegnerinnen.“ Habenhausen gelang es allerdings etwa gegen Mitte der ersten Hälfte durch kleinere taktische Kniffe, das Problem komplett zu beheben. „Im weiteren Verlauf hat sich meine Mannschaft als bärenstarkes Team bewiesen“, lobte der ATSV-Coach, „hat nie aufgesteckt und sich in Halbzeit zwei sogar zunächst auf zwei Tore absetzen können.“

Einige unnötige und überhastete Fehlwürfe jedoch haben es laut Klische dann verhindert, dass sich die Bremer Gäste um ihre beste Angreiferin Sabine Peek (zehn Tore/fünf Siebenmeter) richtig von den Gastgeberinnen um Top-Werferin Anne Kolbeck (7) absetzen konnten. Dinklage nutzte das geschickt aus und glich ebenso wiederholt wie verdient aus. Waren die Gastgeberinnen in Durchgang eins noch mehrfach mit bis zu drei Toren (23. Spielminute) in Front, gelang den Gästen immer wieder der Ausgleich, TV-Angreiferin Maike Kalvelage erzielte mit ihrem einzigen Treffer schließlich die Pausenführung für Dinklage.

Der zweite Abschnitt begann aus Sicht der Gäste zunächst mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Insa Klün (3/2) und einem erneuten Zwei-Tore-Rückstand, den Sabine Peek mit zwei fein heraus gespielten Toren egalisieren konnte (33.). Anschließend lagen die Gastgeberinnen zunächst erneut mit zwei Toren vorne (37.) und bauten den Vorsprung gar auf drei Tore aus (40.), ehe Habenhausen, energisch angeführt von Sabine Peek, erneut der viel umjubelte Ausgleich zum 15:15 gelang (47.). In der Folge lag der ATSV selbst mit zwei Toren vorne (53.), konnte den Vorsprung allerdings nicht über die Zeit retten.

ATSV Habenhausen: Bohlen; Rave, True, Brandt, Lange, Buschmann, Bergen, Hübner, Sell (1), Burwinkel (2), Klün (3/2), Peek (10/5), Wefer (1), Leder (3).7

Entnommen am 16.04.2018 aus dem Stadtteil-Kurier Links der Weser.

 

 


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