Apr 2018 09

30:22-Sieg im Auricher Hexenkessel.

Bremen. Die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen haben im Hexenkessel des OHV Aurich einen kühlen Kopf bewahrt. Der Tabellenvorletzte ließ die lärmende Kulisse von 831 Zuschauern dank einer überzeugenden zweiten Hälfte mit dem 30:22 (12:13)-Erfolg verstummen. Der dritte Auswärtssieg in Serie nährt bei den Bremern vier Spieltage vor dem Saisonende die Hoffnung, vielleicht doch noch auf den drittletzten Rang klettern zu können. Der ist vier Punkte entfernt und berechtigt zu vorsorglichen Relegationsspielen.

Die Bremer waren mit dem allerletzten Aufgebot ins Ostfriesische gefahren, aber auch die Niedersachsen waren stark von Verletzungssorgen geplagt. Daher konnten die Habenhauser die OHV-Außenangreifer getrost werfen lassen und sich in der Abwehr stärker im Mittelblock formieren.

Das wirkte sich nach dem Seitenwechsel vorteilhaft aus. Aurich gelangen gegen den starken ATSV-Torwart Daniel Sommerfeld nur noch neun Treffer. Nach dem 14:15 drehten die Weiß-Blauen den Spieß zum 21:16 um. In den letzten sieben Spielminuten machten Janik Schluroff, Marcel Fischer und Lukas Ole Müller nach dem 24:21 mit je zwei Toren und einem 6:1-Lauf zum 30:22-Endstand alles klar. „Das war eine starke Teamleistung“, meinten die ATSV-Trainer Marc Winter und Lars Müller-Dormann.

ATSV Habenhausen: Sommerfeld (1); Stüven (1), Marien (2), Fischer (3), B. Wähmann (2/1), Klün, J. Schluroff (7), M. Wähmann (7), Müller (7).

Geschrieben von Olaf Kowalzik, entnommen am 09.04.2018 aus dem Weser-Kurier.

 


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