Apr 2018 11

Habenhausens Drittliga-Handballer wittern Relegationsluft

Eigentlich setzten Mannschaften beim Kampf um den Klassenerhalt vor allem auf ihre Heimstärke, um die nötigen Punkte einzufahren. Das hatte sich Drittliga-Aufsteiger Habenhausen bis vor kurzem eigentlich auch noch so vorgestellt. Doch momentan sind es eher die Zähler in fremden Hallen, die die Hoffnung des ranghöchsten Bremer HerrenTeams am Leben erhalten.

Ein Heimsieg gegen Mitkonkurrent Sauerland Wölfe könnte Schlussmann und dem ATSV noch einmal einen kräftigen Schub im Abstiegskampf geben. Foto: Nils Conrad

Der 30:22 (12:13)-Erfolg beim OHV-Aurich vom vergangenen Wochenende war der dritte Auswärtssieg in Folge und hat den ATSV wieder auf Tuchfühlung an den Relegationsrang herangebracht. Vier Zähler beträgt vier Spieltage vor Saisonende noch der Rückstand auf Lemgo II. Nachdem die Habenhauser bislang noch kein einziges Heimspiel gewinnen konnten, wollen sie jetzt die Gunst der Stunde nutzen, um nachzulegen. Mit der SG Menden Sauerland Wölfe gibt am Sonntag (17 Uhr) der Tabellendreizehnte seine Visitenkarte in der HinniSchwenker-Halle (Bunnsackerweg) ab. Ein Duell gegen einen Mitkonkurrenten.
„Wenn wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, dann müssen wir unsere letzten beiden Heimspiele gewinnen“, fordert ATSV-Trainer Marc Winter. Nachdem die Habenhauser in Aurich, wo sie einen 14:15-Rückstand in eine vorentscheidende 21:16-Führung verwandelten, mit nur einem Auswechselspieler angetreten waren, haben sie nun wieder alle Mann an Bord, um die schwarze Heimserie zu beenden. (len)

Entnommen am 11.04.2018 aus dem Weserreport Links der Weser.


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