Jun 2018 03

Bei den diesjährigen Doppelmeisterschaften der Tischtennisabteilung des ATSV Habenhausen gelang es Maximilian Wojciechowski im Doppel mit Christoph Rode, den Titel des Doppelmeisters zu verteidigen.

Dreizehn Paarungen nahmen an diesen Meisterschaften teil. Zum zweiten Mal konnten dabei Wunschdoppel gemeldet werden. Nachdem fast alle Teilnehmer diese Möglichkeit gewählt hatten, entfiel eine Auslosung. Es waren Teilnehmer aus allen sechs Herrenmannschaften von der Landesliga bis zur 2. Kreisklasse dabei. Außerdem Jannis Görler aus dem Jugendbereich sowie Marco Vieroth und Daniel Presser als neue Vereinsmitglieder. Um einen gewissen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Spielstärken zu schaffen und die Begegnungen für alle etwas interessanter zu gestalten, wurde mit Punktevorgaben gespielt.

„Das Angebot der Wunschdoppel hat sich bewährt“, freute sich Sportwart Jens Arfmann. „Wird haben insgesamt und insbesondere aus den höheren Mannschaften wieder mehr Teilnehmer.“

Trotz der Punktevorgaben haben sich die Favoriten durchgesetzt. Bereits in ihren Gruppen erreichten die späteren Finalisten Wojciechowski/Rode und Niklas Gawrischtschuk/Jaan Rudolph jeweils ungeschlagen den ersten Platz.

Im Halbfinale wurde es dann noch einmal spannend. Während Gawrischtschuk/Rudolph sich mit 3:1 gegen Lars Kleditsch/Holger Mönch durchsetzen konnten, benötigten Wojciechowski/Rode fünf Sätze gegen Robert Tapken/Peter Wojciechowski, um ins Finale zu kommen. Kleditsch/Mönch erkämpften sich anschließend gegen Peter Wojciechowski/Tapken Platz drei.

Die Tischtennis-Doppelmeister 2018 Maximilian Wojciechowski und Christoph Rode

Das Finale endete mit 3:0 für Wojciechowski/Rode nur vom Ergebnis her so klar. Dabei war jedoch jeder einzelne Satz, jeder Punkt sogar, heiß umkämpft. Zwei dieser drei Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden. Und im letzten Satz hatten Gawrischtschuk/Rudolph sogar bereits mit 10:7 in Führung gelegen, bevor sie sich nach weiteren hochdramatischen Ballwechseln doch noch 10:12 geschlagen geben mussten.

In diesem Finale gab es, wie auch in den meisten Spielen zuvor, sehr viele hochklassige Ballwechsel. „Es war eine Doppelmeisterschaft auf einem spielerisch sehr hohen Niveau“; zeigte sich Abteilungsleiter Andreas Mündl sehr angetan von den gezeigten Leistungen.

Heike Groneberg


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