Sep 2018 03
HSG Schwanewede/Neuenkirchen
 
Ein brisanteres Los hätten die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen gar nicht erwischen können: Die „Schwäne“ erwarten den Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen

Andreas Szwalkiewicz, der Trainer der „Schwäne“, war vom frisch gezogenen Los schlichtweg begeistert. „Das ist ein Oberligist, und genau da wollen wir wieder hin“, freut er sich auf einen Gegner der richtigen Kragenweite. „Die Spiele gegen Habenhausen hatten und haben Derbycharakter.“

Zusätzliche Würze kommt ins Spiel, da auf der Habenhauser Bank Matthias Ruckh sitzen wird, von dem sich die HSG Schwanewede/Neuenkirchen im Januar dieses Jahres als Spieler getrennt hatten. Damals lautete der Vorwurf, dass Ruckh Mitspieler auf einen Wechsel nach Habenhausen angesprochen haben soll – Lukas Feller, Fabian Rojahn und Kai Rudolph veränderten sich nach der Saison von Schwanewede in den Bremer Süden. „Ich persönlich freue mich auf Habenhausens Co-Trainer Axel Siemer“, sagt „Andi“ Szwalkie­wicz, der früher mit dem ehemaligen Grambker Zweitligaspieler in einem Beachhandballteam zusammen gespielt hat. „Er ist ein super Typ und ein Gewinn für jede Mannschaft.“

Dem SVGO steht mit dem Oberliga-Absteiger Elsflether TB eine knackige Aufgabe bevor. Die Niedersachsen sind als Absteiger zusammen geblieben und gelten wie die „Schwäne“ als Aufstiegsfavorit zur Oberliga. „Das ist ein interessantes Los, die nehmen den Pokal nicht auf die leichte Schulter“, meint SVGO-Trainer Holger Langer. Er freut sich aber auch, dass er zu Hause einen attraktiven Gegner empfangen kann. „Und für die Jungs wird es eine tolle Erfahrung werden.“

Geschrieben von Olaf Kowalzik, veröffentlicht am 03.09.2018 im Weser Kurier


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