Sep 2018 03

ATSV Habenhausen unterliegt dem TV Dinklage mit 21:33

Bremen.Zum Auftakt der neuen Spielzeit in der Handball-Oberliga der Frauen mussten die Spielerinnen des ATSV Habenhausen beim TV Dinklage eine deutliche 21:33 (10:17)-Auswärtsniederlage hinnehmen. „Unser Saisonziel kann aufgrund der vielen Ausfälle nur heißen, mit allem Einsatz und Kampf den Klassenverbleib zu sichern“, sagte der neue ATSV-Coach Lars Röwer nach dem Spiel, „und das möglichst ohne weitere Verletzungen.“ Denn genau das sei das Hauptproblem gegen „eine Mannschaft auf Augenhöhe“ (Röwer) gewesen: „Wir konnten in der Vorbereitung aufgrund zahlreicher verletzter oder beruflich verhinderter Spielerinnen nur sehr sporadisch mit der ersten Sieben trainieren“, so Röwer, „im Spiel hat man dann auch deutlich erkennen können, dass die Laufwege noch nicht verinnerlicht sind und wir unter Stress einfach noch  zu hektisch agieren.“

Dabei hatte das Spiel aus Sicht des ATSV gut begonnen, besonders in den ersten 25 Minuten boten die Spielerinnen um ihre beste Werferin Christine Köster (sechs Tore/vier Siebenmeter) den Gastgeberinnen selbstbewusst Paroli, gerieten dann jedoch in die erste von zwei hektischen Phasen. „Wir haben in der Offensive plötzlich viel zu überhastet abgeschlossen“, skizzierte Röwer die Schlussphase der ersten Halbzeit. Dadurch verlor der ATSV mehrfach Bälle an die gegnerische Defensive und die Gastgeberinnen nutzten den Blackout der Gäste geschickt und konsequent dazu, um sich bis zur Pause auf sieben Tore abzusetzen. „Das war für uns dann im zweiten Durchgang nicht mehr aufzuholen“, bedauerte der ATSV-Coach, „wir kamen zwar noch einmal auf vier Tore heran, merkten dann allerdings, dass es heute einfach nicht reicht.“

Die zweite schwächere Phase setzte laut Röwer dann knapp zehn Minuten vor der Schlusssirene ein, „da fehlte bei uns die Körperspannung und diese letzte Überzeugung“, konstatierte der Trainer. Trotz der Auftaktpleite sei Röwer „komplett von der Qualität im Kader überzeugt“ und will im Heimspiel am kommenden Sonntag, 9. September (14.45 Uhr), gegen einen der von ihm benannten Meisterschaftsfavoriten vom SFN Vechta über 60 Minuten voll konzentriert zur Sache gehen. „Leider werden uns auch da wieder einige Stammkräfte fehlen“, so Röwer, „aber wir müssen einfach das viele Positive aus diesem Spiel mitnehmen, wie unsere aggressive Deckung und nicht so sehr an das denken, was heute vielleicht alles schief gegangen ist“.

ATSV Habenhausen: Bohlen; Holtz, True, Köster (6), Beisch, Lange (1), Kumpf (4), Ohnesorge, Peek (2), Wefer (4), Rother, Schiege (2), Leder (2).

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 03.09.2018 


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