Okt 2018 29

ATSV Habenhausen bezwingt SV Beckdorf deutlich mit 32:22

„Im Nachhinein schmerzt uns der Punktverlust gegen Edewecht schon ein wenig“, gestand Habenhausens Trainer Matthias Ruckh mit Blick auf die Edewechter Heimniederlage gegen Barnstorf/Diepholz. Aber wie sich das ATSV-Umfeld unter anderem bei der Einlaufzeremonie Stück für Stück weiterentwickelt, so trifft das auch auf den teilweise neu formierten Tabellendritten (11:3 Punkte) zu. Er lernt gemäß der Eichhörnchentaktik immer einen Schritt dazu.

Die Bremer zeigten gegen die jungen Gäste neben einigen guten auch ein paar ausbaufähige Phasen, trotzdem befanden sie sich beim 9:4 von Tim Steghofer schnell auf Siegkurs (13). Beim 10:5 hatte Habenhausens Shooter Mirco Wähmann sogar schon fünfmal erfolgreich zugelangt.

Die Niedersachsen verkürzten sechseinhalb Minuten vor der Pause auf 10:13, bevor Björn Wähmann, Tim Steghofer und Felix Meier mit dem anschließenden Dreierpack für eine stressfreie Sechs-Tore-Pausenführung des ATSV sorgten. Und obwohl Matthias Ruckh vor allem im zweiten Durchgang in seinem Team kräftig durchwechselte und einiges ausprobierte, ließ der Gastgeber den Tabellenletzten nie mehr als bis auf vier Tore an sich heran.

Das lag vor allem am ATSV-Torwart Daniel Sommerfeld, der bis zu seiner Auswechslung beim 26:17 (50.) 14 Paraden auf dem Statistikbogen stehen hatte. Das macht eine Erfolgsquote von starken 45 Prozent. Der für ihn in den sechs Quadratmeter Arbeitsbereich gegangene Olaf Abshagen fügte sich mit einem frei gehaltenen Wurf plus Nachwurf nahtlos an diese Vorstellung an.

ATSV Habenhausen: Abshagen, Sommerfeld; Ruthke, Fischer (1), B. Wähmann (5/2), Meier (3), Schluroff (6), M. Wähmann (5/2), Rojahn (1), Schäfer, Marien (4), Rudolph, Müller (3), Feller (2), Steghofer (2).

Geschrieben von Olaf Kowalzik, veröffentlicht im Weser Kurier am 29.10.2018

 


Impressum |
Datenschutzerklärung | Powered by Testroom