Nov 2018 30

Moin, moin liebe Handballfreunde,
eure Zweite heißt euch herzlich willkommen zum Spitzenspiel
gegen den Elsflether TB. Die heutigen Gäste sind in der
Verbandsliga Nordsee gerade die Mannschaft der Stunde und haben nach zehn Partien erst einen Minuszähler auf dem Konto. Punkte lassen musste der Ligaprimus, der letzte Saison noch in der Oberliga auf Punktejagd ging, allein gegen die starken Verfolger aus Schwanewede. Mit fünf Minuspunkten sind wir zwar noch in Schlagdistanz zum Spitzenduo allerdings ist uns allen klar das heute gegenüber unseren letzten beiden Auftritten eine gewaltige Leistungssteigerung notwendig sein wird, wenn wir näher an die Elsflether heran kommen wollen. Der November-Plan aus den drei aufeinanderfolgenden Heimspielen gegen die SG Neuenhaus/Uelsen, die HSG Barnstorf/Diepholz II und den VfL Horneburg sechs Punkte mitzunehmen ist nach zwei Siegen leider in der letzten Partie gegen Horneburg krachend gescheitert. Am vorletzten Wochenende leisteten wir uns gegen den VfL leider die eine oder andere Nachlässigkeit und mussten uns nach 60 Minuten in eigener Halle mit 32:34 zu geschlagen geben. Vor allen Dingen Horneburgs Rückraumshooter Timo Meyn (11 Treffer) haben wir über das gesamte Spiel einfach nicht in den Griff bekommen. Irgendwie passte es dann auch zum Spiel, dass wir in den letzten Sekunden unnötig den Ball verloren und uns damit selbst um die letzte Ausgleichschance brachten. 

Alles in allem hat die Hinnie-Schwenker Halle wohl schon bessere Tage von uns gesehen. Dementsprechend hatten wir uns für das Auswärtsspiel im alten Land gegen den VfL Fredenbeck Wiedergutmachung auf die Fahnen geschrieben. Um es vorwegzunehmen, so richtig gelungen ist uns das auch nicht. Viel mehr reiht sich die Partei nahtlos in den bisherigen Saisonverlauf getreu dem Motto „ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“ ein. In einer torarmen Partie konnte unser Mann zwischen den Pfosten Nils Wilshusen mit zahlreichen Paraden verhindern, dass uns die Gastgeber schon früh enteilten. Mit wenig spielerischen Glanz konnten wir jedoch auf Grund einiger guter Einzelaktionen anschließend immer in Reichweite bleiben. Unsere stärkste Phase hatten wir dann kurz vor Schluss des Spiels. Der mittlerweile im Tor stehende Thorben „Ire“ Hamann stand seinem Torhüterkollegen in nichts nach und entschärfte den ein oder anderen Hochkaräter der Fredenbecker. Zwei Minuten vor Schluss gelang es Marco Wilhelms dann endlich den Ball zu unserer ersten Führung (!) zum 24:23 im Fredenbecker Tor unterzubringen. Nach dem Führungstreffer unseres Mittelmanns passiert bis zum Abpfiff nichts Zählbares mehr, so dass wir das 24:23 über die Zeit retten konnten. Ehrlich gesagt ein glücklicher Sieg, aber die schmecken ja bekanntlich am besten. Mit zwei Punkten aus dem alten Land im Gepäck ließen wir es uns nicht nehmen den Abend mit einem zünftigen Besuch beim lokalen Burgerbrater unseres Vertrauens ausklingen zu lassen. Da wir bislang eindeutig unter Beweis gestellt haben, dass wir uns gut an unsere Gegner anpassen können, stimmt uns das doch für das heutige Spiel gegen den Tabellenführer optimistisch. Also haut in die Trommeln und gebt uns eure Unterstützung damit die Liga weiterhin spannend bleibt.
Viel Spaß beim Spiel!
Schönen ersten Advent!
Leinen los!
Die Zweite 


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