Nov 2018 08

Habenhausen II gewinnt 35:31

Foto: Olaf Kowalzik

In der Abwehr dagegen stockte es, dennoch hatte der ATSV den baumlangen Rückraumspieler Jörn Wolterink (fünf Tore/ein Siebenmeter) gut im Griff. SG-Linkshänder Hendrik Esmann (11) bekamen die Hausherren allerdings nur selten zu packen, „er warf mir zu viele Bälle übers Zentrum“, monierte Grieme. Nach etwa 15 Minuten kam es Angriffsspiel der Gastgeber zu einem Bruch, die Spieler nahmen viele unvorbereitete Würfe. „In der Abwehr waren wir viel zu passiv“, ärgerte sich der Trainer, „weshalb wir es vor allem dem Linkshänder zu einfach gemacht haben.“ Die beiden ATSV-Rückraumspieler Bjarne Ruthke (7) und Lukas Schäfer (4) überzeugten im Angriff und waren aus der Distanz zielsicher. „Die ein oder andere Entscheidung kann man dort besser und geduldiger treffen“, so Grieme, „letztlich bin ich aber zufrieden.“

In der zweiten Hälfte stellte der Trainer auf eine 5-1-Deckung um, damit das Spiel etwas offensiver werden sollte. Zudem wollte Grieme dadurch die Anlaufbewegungen der gegnerischen Halbspieler unterbinden. Mit dem Tempo war Grieme zufrieden, betonte jedoch, „dass unser Angriffsspiel zu undiszipliniert war, sodass wir uns nicht wirklich absetzen konnten.“

Die berechtigte Rote Karte gegen Bjarne Ruthke (46.) führte im ATSV-Spiel zu keinem Bruch, ab der 40. Minute profitierte der ATSV von der undisziplinierten Abwehr der Gäste, „woraus wir leider zu wenig gemacht haben“, wie er erläuterte. Letztlich sei Grieme dennoch zufrieden, „weil wir wieder in die Erfolgsspur gefunden haben“. Seinen beiden Torhütern Nils Wilshusen und Torben Hamann zollte Grieme ein Sonderlob. Am heutigen Donnerstag (20 Uhr) spielen die Habenhauser in eigener Halle gegen die HSG Barnstorf/Diepholz II und wollen die nächsten Punkte einfahren. Am Sonntag, 11. November (14.45 Uhr)  empfängt der ATSV II den VFL Horneburg. „Wir wollten aus diesen drei Spielen sechs Punkte  holen“, so Grieme, „ein Drittel davon haben wir bereits.“

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Rohländer, Hamann; Wilhelms (4/1), Janssen (1), Schilling (1), Schäfer (4), Meier (6/3), Ruthke (7), Klün (2), Stüven (3), Krüger (2), Petersen (2), Nowakowsky (3).

Geschrieben von Christian Markwort, veröffentlicht im Weser Kurier am 08.11.2018


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