Dez 2018 13

Handball-Verbandsligist schlägt den TV Langen mit 36:30
Bremen. Besonders der unermüdliche Wille seiner Spieler beeindruckte Philipp Grieme nach dem 36:30 (14:13)-Auswärtssieg des ATSV Habenhausen II in der Handball-Verbandsliga beim TV Langen. „30 Gegentore schmecken mir natürlich nicht“, erläuterte Grieme nach der Schlusssirene, „heute ist allerdings absolut positiv zu bewerten, dass wir das Spiel als Mannschaft gewonnen haben.“ Jeder einzelne Spieler habe seinen Teil dazu beigetragen, „und wir waren physisch besser aufgestellt als die Langener, was uns vor allem nach hinten raus zum Vorteil wurde“, bilanzierte der Coach.
Die Gäste um ihre besten Werfer Marc Krüger (sechs Tore/zwei Siebenmeter) und Christian Janssen (6)  kamen in den ersten zehn Minuten gut ins Spiel, hatten gute Bewegungen im Angriff und gingen auch umgehend in Führung (5:2/10. Spielminute). Vor allen Dingen Rechtsaußen Christian Janssen brachte ein  gutes Tempo  über seine Seite ins Spiel, nach der guten Angriffsphase hatten die Gäste im Anschluss im Angriff allerdings etwas Pech und in der Abwehr verteidigte die Grieme-Sieben zu inkonsequent, „vor allem fehlte aber die Abstimmung nach einem Übergang“, erläuterte der Trainer. Es entwickelte sich ein enges Spiel, „was aus meiner Sicht eigentlich nicht Not tat“, ärgerte sich Grieme trotz der zwei Punkte, „wenn wir die Anfangsphase und die Phase danach etwas konsequenter spielen, dann erhöhen wir auch direkt den Abstand auf Langen.“  Allerdings entwickelte sich ein zunehmend offeneres Spiel, zur Pause führen die Gäste lediglich noch mit einem Tor. „Wir vergaben schon im Laufe der ersten 30 Minuten einfach zu viele freie Bälle“, erklärte Grieme, „die Verteidigung gegen den gegnerischen Kreisläufer fiel uns heute schwer, vor allem, wenn Langen auf zwei mittlere Kreisläufer aufgelöst hatte.“ Wichtig war für den ATSV-Trainer vor allen Dingen, „dass wir das Spiel noch vor der Pause  aus einem Rückstand heraus zu unseren Gunsten drehen konnten“. ATSV-Torhüter Jannik Wessels (vertrat den verhinderten Nils Wilshusen) parierte einen Gegenstoß,  mit einem Treffer Vorsprung für die Gäste wechselten die Teams schließlich die Seiten.

Habenhausen startete allerdings nicht gut in die zweite Hälfte und die Gastgeber übernahmen für lange Zeit die Führung. „Wir fingen uns aber wieder und vor allem Christian Janssen und Marc Krüger waren in den entscheidenden Momenten zur Stelle“, lobte Philipp Grieme. Seine Mannschaft habe „in der zweiten Hälfte gegen eine aufopferungsvoll und überaus kämpferisch eingestellte Truppe aus Langen einen super Kampfgeist bewiesen“, resümierte der ATSV-Trainer zufrieden, der nun bereits mit seinem Team in die vorzeitige Winterpause gehen darf, da die Partie gegen den TV Achim/Baden II (ursprünglich angesetzt für Sonnabend, 16. Dezember, 17 Uhr) aufgrund einer Mehrfach-Belegung der Halle ins neue Jahr verlegt worden ist.

ATSV Habenhausen II: Wessels; Hamann, Petersen, Wilhelms (5), Janssen (6), von der Heyde (2/1), Marz (1), Ruthke (4), Klün (4), Stüven (3), Krüger (6/2), Nowakowsky (5/3).

Geschrieben von Christian Markwort und veröffentlicht am 13.12.2018 im Weser Kurier.   Foto von: Nils Conrad


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