Dez 2018 03

Oberligist spielt am 22. Dezember

Bremen. Die Freude war bei den Oberliga-Handballern des ATSV Habenhausen riesengroß: Das Losglück wollte es, dass die Blau-Weißen am 22. Dezember das Final Four des Landespokals Niedersachsen/Bremen in der heimischen Hinni-Schwenker-Halle ausrichten dürfen. Dort trifft der Gastgeber im Halbfinale auf HF Helmstedt-Büddenstedt, das zweite Halbfinale bestreiten der OHV Aurich und die Sportfreunde Söhre – allesamt Oberligisten aus den Staffeln Niedersachsen oder Nordsee (Bremen). „Für uns ist das eine wunderbare Aufgabe“, jubelte der ATSV-Trainer Matthias Ruckh, dessen Verein sich prompt zusammensetzte, um die Planungen für dieses Event auch gleich voranzutreiben. „Wir wollen den ATSV an diesem Tag stark präsentieren, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld“, sagte „Ruckher“.

So ganz nebenbei ist der Oberliga-Zweite natürlich riesig erleichtert, sich direkt vor Weihnachten nicht auch noch auf eine große Reise begeben zu müssen. Sportlich bedeutet das Halbfinale gegen den niedersächsischen Oberliga-Fünften aus Helmstedt wiederum eine attraktive Herausforderung, da sich die Gäste auf der Angriffsmitte frisch mit dem ehemaligen Dessauer Zweitliga-Spielmacher Matthias Rudow verstärkt haben.  Der 33-Jährige erzielte bei seiner Premiere gegen die HSG Schaumburg Nord (34:32) gleich sechs Tore. Im zweiten Halbfinale trifft der Nordseeliga-Überflieger aus Aurich auf den niedersächsischen Siebten, Sportfreunde Söhre. Bei Söhre sitzt mit Sven Lakenmacher ein ehemaliger Nationalspieler als Trainer auf der Bank. „Helmstedt ist für uns ein dicker Brocken, trotzdem wollen wir unbedingt ins Endspiel einziehen“, betont Matthias Ruckh. Dort würde er sich dann nur allzu gerne erneut mit dem Liga-Rivalen aus Aurich messen wollen.

Geschrieben von Olaf Kowalzik, veröffentlicht im Weser Kurier am 02.12.2018


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