Apr 2019 18

Handball-Verbandsligist schlägt die Oberliga-Reserve des VfL Fredenbeck mit 36:25

Bremen.Nach einem in allen Belangen überlegen geführten Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck II setzte sich der ATSV Habenhausen II in der Handball-Verbandsliga der Männer verdient mit 36:25 (18:10) durch. Drei Spieltage vor Saisonende rangiert das Team von Trainer Philipp Grieme auf dem fünften Tabellenplatz und hat damit mit dem Auf- oder mit dem Abstieg nichts mehr zu tun, während die Gäste auf dem ersten von zwei Relegationsplätzen noch um den Klassenerhalt bangen müssen.

Nach zunächst holpriger Anfangsphase setzten sich die Gastgeber durch einen Treffer ihres Top-Torschützen Marco Wilhelms (acht Tore/fünf Siebenmeter) bereits frühzeitig mit zwei Toren ab (7:5/10. Spielminute), bei den Gästen um deren besten Werfer Mirko Schlünzen (5) musste Clemens Stangneth in der hitzigen Schlussphase sogar noch mit Roter Karte die Halle verlassen. „Er hat nach einem Zweikampf mit Roberto Cagliani in Richtung Gesicht nachgeschlagen“, erklärte Grieme, „die Rote Karte war aus meiner Sicht absolut berechtigt, für mein Dafürhalten hätten ihm die Schiedsrichter sogar die Blaue Karte zeigen müssen.“

In einer ersten Auszeit versuchte VfL-Trainer Andreas Ott, Ordnung in seine Defensive zu bringen und forderte mehr Konzentration im Torabschluss. Allerdings blieben seine Anweisungen oft ungehört, die Hausherren dagegen ließen in der Defensive zumeist wenig zu und trafen in der Offensive nach schön heraus gespielten Kombinationen regelmäßig. Bis zur Pause erspielte sich der ATSV Habenhausen II einen komfortablen Vorsprung, nach Wiederbeginn kamen die Gäste für kurze Zeit besser ins Spiel, letztlich blieb der Habenhauser Sieg allerdings ungefährdet. „Wir mussten unseren Rückraum nach den Ausfällen von Bjarne Ruthke und Thomas von der Heyde umbauen“, erläuterte der ATSV-Coach, „hatten trotzdem allerdings kaum Probleme und zudem mit unserem Torhüter Nils Wilshusen einen bärenstarken Rückhalt.“ Bis zum Spielende gaben sich die Gastgeber keine Blöße mehr, der gut aufgelegte Lukas Meier (7) ragte aus einer insgesamt überaus homogen agierenden Mannschaft etwas heraus.

Vor dem schweren Restprogramm nach der Osterpause mahnte Grieme, „die Spannung weiter hoch zu halten, unser Ziel ist nach wie vor der vierte Tabellenplatz, da dürfen wir uns jetzt keinen Ausrutscher mehr leisten, sondern müssen bis zur letzten Schlusssirene voll konzentriert auftreten.“

ATSV Habenhausen II: Wilshusen; Schilling, Zimmermann, Klün (1), Marz (2), Cagliani (2), Janssen (3), von der Heyde (3), Häusler (3), Rohländer (3), Petersen (4), Meier (7), Wilhelms (8/5).

geschrieben vom CM, veröffentlich im Weser Kurier am 18.04.2019


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