Mai 2019 02

Tischtennis: Habenhauser holen sich mit 9:1 über Hambergen den Landesliga-Titel

Mit einem hauchdünnen Vorsprung setzten sie sich damit vor den ESV Lüneburg, mit dem sich die Bremer ein monatelanges Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten. Den Lüneburgern verbleibt somit der undankbare Relegationsplatz. Der direkte Vergleich zwischen Habenhausen und Lüneburg war unlängst unentschieden ausgegangen. In ihre letzten Saisonspiele gingen beide Mannschaften jeweils in heimischer Halle als Favoriten. Der ESV Lüneburg setzte sich erwartungsgemäß mit 9:3 gegen den TuS Lachendorf durch. Der ATSV Habenhausen empfing den FC Hambergen. Die Habenhauser wussten, dass ein Sieg hermusste. Dann hätten sowohl Lüneburg als auch Habenhausen 32:8 Punkte, Habenhausen jedoch das bessere Spieleverhältnis.

Meister von links: Micha Phil Görler, Robert Tapken, Patrick Möhle, Yannick Möhle, Justin Gomez, Maximilian Wojciechowski.

Meister von links: Micha Phil Görler, Robert Tapken, Patrick Möhle, Yannick Möhle, Justin Gomez, Maximilian Wojciechowski. Foto: Gronenberg

Die Habenhauser wollten diesen Titel. Sie mobilisierten ihre Fans, lockten mit spannendem Tischtennis, aber auch mit Kaffee und Kuchen. Tatsächlich drängten sich um die 40 Tischtennisbegeisterte in der kleinen Habenhauser Halle.

Hambergen trat ohne seine Nummer eins, Timo Spiewack, an, der kurzfristig verletzungsbedingt absagen musste. Gleichwohl begann die Partie spannend mit dem Doppel von Maximilian Wojciechowski und Yannick Möhle gegen Pascal Mogalle und Frederick Siemer. Erst nach fünf hart umkämpften Sätzen konnten die Habenhauser dieses Spiel für sich entscheiden. Nach den weiteren Doppeln von Micha Phil Görler/Justin Gomez gegen Ricardo Burmester/Torben Tietjen und Patrick Möhle/Robert Tapken gegen Christian Schlede/Tarek Raudszus lag Habenhausen 3:0 vorn. Nicht unerwartet, aber beruhigend war dieses Ergebnis aus den Eingangsdoppeln.

In den Einzeln konnte Habenhausen diesen Vorsprung ausbauen. Wojciechowski gewann gegen Mogalle, Yannick Möhle gegen Burmester, Görler gegen Siemer und Patrick Möhle gegen Schlede. Habenhausen ging 7:0 in Führung. Dann wurde es noch mal spannend. Nach zwei verlorenen Sätzen kam Tapken gegen Raudszus immer besser ins Spiel. Den dritten Satz gewann er mit 12:10. Auch der vierte Satz zog die Zuschauer in ihren Bann. Erneut ging es in die Verlängerung. Mit 13:11 gelang es Raudszus, diesen Punkt zu erkämpfen. Es sollte der einzige Punkt für Hambergen bleiben. Nach weiteren Siegen von Gomez und Wojciechowski beendete Habenhausen das Spiel mit 9:1.

Der 9:6-Sieg der zweiten Habenhauser Mannschaft gegen Ritterhude III lieferte noch das i-Tüpfelchen auf diesem erfolgreichen Wochenende. Denn damit war der Verbleib in der Bezirksoberliga West endgültig gesichert.

Geschrieben von Rainer Jüttner, veröffentlicht im Weser Kurier am 02.05.2019


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