Ein unglaublich spannendes, anstrengendes und motivierendes Wochenende liegt hinter uns. Freitag, den 13. November haben wir uns mit dem Vereinsbus und einem weiteren Auto auf die Reise nach Worms am Rhein gemacht. 510 Kilometer und 6 Stunden Fahrt bei Regen und Gewitter: puh! Übernachtung im Klassenraum einer Schule: back to the roots J

Gegen 6 Uhr morgens klingelten die ersten Wecker; während die meisten in ihre Klamotten sprangen, ging es für eine von uns leider zum „check“ noch auf einen Abstecher ins Klinikum. Die sog. „Stellprobe“ begann um 8 Uhr morgens im Theater „Wormser“ und zum Glück waren wir zu der Zeit wieder vollzählig. Das war ein „Gewusel“ und „Geschnatter“. Die Spannung, die von 38 Gruppen à 8-36 Teilnehmer in der Luft lag: alle aufgeregt, alle gut vorbereitet. Die Bühnentechnik (Licht, Ton, Video): alles 1A. Die anderen Gruppen ließen schon ein unglaublich hohes Niveau erahnen. Super schillernde Kostüme, wirklich waghalsige Elemente (…Handstand auf den Händen eines anderen mal eben zum Aufwärmen J) und jede Menge Disziplin konnten wir beobachten. Nach einigen Gesprächen mit anderen Vereinen mussten wir feststellen, dass wir mit 1,5 Stunden Übungszeit in der Woche klare Außenseiterposition bezogen. Der Schnitt lag so etwa bei 6 Stunden Training pro Woche! Nach der Stellprobe ging es reibungslos mit dem eigentlichen Wettkampf los. Die Aufregung stieg und die Hände wurden beim Warten im hinteren Bereich der Bühne feuchter und feuchter. Unser Vereins-Schauturnen alle zwei Jahre ist schon etwas aufregendes für uns, aber nicht zu vergleichen mit so einer exklusiven Kulisse wie der „Wormser“-Theaterbühne. Und dann war es soweit, den Aufbau erledigten wir selbst, die Musik setzte ein und jeder von uns tat sein Bestes auf den Punkt seine Leistung abzurufen. Gefühlt vergingen unsere 4 Minuten wie im Fluge. Ein kräftiger Applaus belohnte unsere Darbietung und wir alle waren heilfroh, die aufgebaute Spannung los zu sein. Jede fragte jede, ob denn auch alles geklappt hätte – und so war es auch. Nun konnten wir in aller Gelassenheit alle weiteren Gruppen aus den oberen Rängen des Theater bestaunen. Nach Gruppennummer 38 hieß es dann endgültig: Schluss-Aus-Ende.

Dann hieß es antreten zur Siegerehrung, 5 Personen pro Gruppe. Und wie es bei uns nicht anders sein konnte, schickten wir jeweils ein Zebra, eine Löwin und eine Gazelle mit unserem Maskottchen auf die Bühne und erhielten die Auszeichnung „mit gutem Erfolg“ teilgenommen. Auch wenn alle anderen Gruppen eine höhere Auszeichnung erhielten, munterte Anja uns sogleich wieder auf, dass es für unsere Breitensportgruppe ohne Sponsoren, mit so wenig Übungszeit ein super Ergebnis ist und wir hocherhobenen Kopfes durch die Veranstaltung laufen können. Die ersten von uns sponnen sogleich aus unserer Gruppe eine reine „Showgruppe“ zu machen und die Ideen sprudelten nur so aus uns heraus. Die Lust und den Spaß an der Sache hat es allemal gestärkt! Danach gab es Abendessen und die Abendgala als Liveübertragung.
Nach einer weiteren Übernachtung, fix und foxy von den Ereignissen des Tages, ging es am Sonntag wieder gen Heimat. Nach 5 Stunden Fahrt trafen alle heile und übermüdet wieder in der Kästnerstraße ein.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle von der gesamten Gruppe an den Verein, der uns großzügig unterstützt und die Annahme dieser Herausforderung mitermöglicht hat!!

Das war ein super Wochenende, Mädels!
Wir sind ein super Team – und jetzt machen wir uns Gedanken über Berlin 2017 J!

Svenja Kuhlmann mit Anja Berner

 

 

 

 

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