Bericht
Habenhausen verliert erneut, bleibt aber Tabellenfünfter
Habenhausen. Tränen zum Abschied, Tränen zum Saisonende: Die Handballerinnen des ATSV Habenhausen kannten bei ihrer finalen 25:26 (17:16)-Heimniederlage in der Oberliga Nordsee gegen den BV Garrel nur eine Gefühlsregung: Weinen.
Minutenlang saßen sie nach der bedeutungslosen Niederlage auf dem Boden, ließen die Partie vor ihrem geistigen Auge Revue passieren, ärgerten sich über sich selbst und ließen ihren Emotionen freien Lauf. „Gemessen an unserem starken Saisonstart sorgt die Niederlagenserie am Ende schon für einen bitteren Beigeschmack“, sagte Trainer Torsten Uhlenberg. Schließlich hatte sein Team vier Minuten vor Ultimo durch Manuela Aigner noch mit 25:24 geführt. Der gute fünfte Platz tröstet den starken Aufsteiger aber über das verpatzte Saisonfinale hinweg.
Tränen waren bei den Südbremerinnen aber auch schon vor dem Abpfiff gekullert, als bei Batoul Badwan (Studium in Göttingen), Janin Klingenberg und Tina Uhlenberg (treten beide kürzer) verabschiedet wurden. „Leider konnten wir diese Emotionen nicht ins Spiel übertragen“, bilanzierte Torsten Uhlenberg enttäuscht.
Gefeiert wird beim ATSV trotzdem: Am Mittwoch bei der großen Saisonabschlussparty des Vereins im Lindenhof, danach von Donnerstag bis Sonntag auf der Abschlussfahrt an einen für das Team noch geheimen Ort.
ATSV Habenhausen: Famulla, Schlegel, Töbelmann - Peek (7/2), Nicolai (7/2), Brandt (1), Badwan (2), Klingenberg (1), Aigner (3), Uhlenberg (1), Pleines (3).
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