Die Judoabteilung im ATSV Habenhausen

Judo (der sanfte Weg) wurde um 1880 von Jigoro Kano entwickelt. Es stellt eine Weiterentwicklung des Jiu-Jitsu dar, das eine Selbstverteidigungssportart ist und das Bezwingen des Gegners, auch durch den Einsatz von Schlag- und Tritttechniken zum Ziel hat.

Kano hat hieraus eine wettkampffähige Sportart geschaffen, die das Besiegen des Gegners durch das Prinzip des Nachgebens ermöglicht. Dabei wird mit minimalem eigenem Krafteinsatz die größtmögliche Wirkung erzielt.

Judo ist ein Breiten- und Wettkampfsport, der für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet ist.

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Die Kraft des Gegners wird dabei geschickt ausgenutzt; Zug wird mit Druck und Druck wird mit Zug beantwortet, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Man muss dafür nicht sportlicher sein, als zum Beispiel für Schwimmen, Radfahren oder Jogging.

Kondition und Beweglichkeit werden nicht vorausgesetzt sondern nach und nach aufgebaut.

Niemand soll überfordert werden, denn Judo soll vor allem Spaß machen.

In den Trainingseinheiten wird neben der kontinuierlichen Einführung in die Fallschule und dem Erlernen von Wurftechniken auch Bewegung und Technik in der Bodenlage vermittelt.

Judo ist ein idealer Sport für Kinder, da in den Trainingseinheiten auch spielerische Elemente nicht zu kurz kommen.

Darüber hinaus erzieht Judo in besonderem Maße zu sportlichem Verhalten und Kameradschaft und stärkt das Selbstbewusstsein.

Ein wesentliches Prinzip des Judo ist gegenseitiges Helfen und Verstehen.

Das technische Können eines Judoka zeigt sich an der Farbe des zu tragenden Gürtels. Die Gürtel in den Farben von Weiß bis Braun sind Schülergrade (Kyu-Grade), ab dem schwarzen Gürtel beginnen die Meistergrade (Dan-Grade). Um einen Gürtel zu erhalten, muss eine Prüfung abgelegt werden.

Die Judoabteilung des ATSV Habenhausen wurde 2004 gegründet und besteht zurzeit aus ca. 40 aktiven Mitgliedern.

Neben den regelmäßigen Trainingseinheiten nehmen die Sportlerinnen und Sportler an den Aktivitäten des Vereins, des Fachverbandes und an Turnieren des Bremer Judoverbandes teil.

Bei den Landesmeisterschaften konnten weibliche und männliche Judoka schon achtbare Ergebnisse erzielen.

Nach entsprechendem Training besteht für alle Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, eine Gürtelprüfung abzulegen und so auch das eigene Können zu überprüfen.

Jugendliche haben auch die Möglichkeit, sich im Jiu-Jitsu, der waffenlosen Selbstverteidigung zu üben.

 

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