Habenhausens letzte Chance

Aurich kommt zum Gipfeltreffen
Habenhausen. Die Revanchegelüste sind beim ATSV Habenhausen nach der 25:34-Hinspielklatsche groß. Und es ist für sie die allerletzte Chance, im Titelkampf der Handball-Oberliga noch Druck auf den OHV Aurich ausüben zu können. Das Aufeinandertreffen der beiden Liga-Schwergewichte am Sonnabend um 19.15 Uhr am Bunnsackerweg

 verspricht reichlich Spannung. Mit den beiden Drittliga-Absteiger messen sich in der Hinni-Schwenker-Halle auch die beiden stärksten Abwehrreihen der Liga, die sich bei 23 Gegentoren im Schnitt nur minimal voneinander unterscheiden.
Im Gipfeltreffen werden allein der Wille, die größere Moral, die bessere Chancenverwertung und die Taktik entscheiden. „Wir hoffen auf viele Zuschauer, die ganz bestimmt ein sehr gutes Spiel sehen werden“, sagt der ATSV-Trainer Matthias Ruckh. Davon scheinen auch die Gäste auszugehen, denn Aurich wird von 150 bis 200 mitgereisten Fans unterstützt werden. Die Blau-Weißen wurmt es längst, dass ihr Punktekonto mit sieben Minuszählern belastet ist. Vier davon waren garantiert unnötig, sodass der verlustpunktfreie OHV bereits einen klaren Vorsprung hat. „Wir schmeißen aber alles rein und wollen zeigen, dass wir zu viele Punkte liegen gelassen haben“, verspricht Ruckh. „Aurich ist natürlich klarer Favorit, aber wir wollen in diesem Jahr zu Hause ungeschlagen bleiben.“ Sollte der Ligaprimus beim ATSV-Siegfall dann irgendwo noch einmal stolpern, würde Habenhausen den Verfolger Druck erst richtig erhöhen. Schon bei einem Remis können sich die Blau-Weißen das jedoch abschminken.

Geschrieben von Olaf Kowalzik und veröffentlicht am 07.02.2019 im Weser Kurier.