Hallo Hamburg – #HabenhauserJungs stehen im Pokal FInale!

Das Finale daheim wurde im Dezember ausgerufen als es um den HVN/BHV Pokal ging. Mit dem dortigen Finalsieg über den Liga Primus OHV Aurich konnten sich die Habenhauser Jungs den Titel des HVN/BHV Pokal auf den Briefkopf schreiben und damit eine erste Belohnung für die harte Arbeit der ersten Saisonhälfte abholen. Mit dem Pokalsieg qualifizierte sich die Mannschaft für den DHB Amateurpokal. Im Achtelfinale wurde ein Heimlos gegen die SG WIFT Neumünster gezogen, dem Sieger des HSVH Pokal aus Schleswig Holstein. Diese Partie konnte deutlich mit 33:23 gewonnen werden und der Einzug in das Viertelfinale perfekt gemacht werden. Durch vorherige Auslosung stand bereits fest, dass der Sieger der Partie TSG A-H Bielefeld (Oberliga Westfalen) gegen den FC St.Pauli (Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein) der nächste Gegner des ATSV seien würde. Die TSG, zweiter der Oberliga Westfalen, konnte sich in dieser Partie deutlich mit 31:19 durchsetzen. So kam es am 17.Februar zur Partie TSG A-H Bielefeld gegen den ATSV Habenhausen in der Seidensticker Halle in Bielefeld. Dort war die TSG klarer Favorit, aber die Habenhauser Jungs konnten in einem sehr intensiven Spiel mit 36:31 den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. In einer über weite Strecken engen Partie machten sich zum Ende der breitere Kader und die höhere Geschwindigkeit, besonders in der zweiten Welle, bezahlt. Mit diesem Sieg lebte er, der Traum von Hamburg. Warum Hamburg, warum als Bremer von Hamburg träumen, was ja eher untypisch ist. Ganz einfach, das große Finale des DHB Amateurpokal findet am 07. April 2019 in der Barclaycard Arena, direkt vor dem Finale des REWE Final Four bei dem der deutsche Pokalsieger ermittelt wird, statt. Die nächste und letzte große Hürde war der HSV Apolda 1990 aus der Mitteldeutschen Oberliga. Dort traten die Blau-Weißen am 02.März um 20.00 Uhr im Sportpark Apolda an, um sich ihren Traum von Hamburg zu erfüllen. Einfach hinfahren und gewinnen wäre an dieser Stelle zu einfach gesagt, stand doch eigentlich für diesen Tag im Teamkalender die große Party zum 30zigsten Geburtstag unseres Kapitän Björn Wähmann mit über 100 eingeladenen Gästen. Aber dieser Kapitän, ist ein echter Kapitän, ein Handballverrückter, der seinen Geburtstag in Rücksprache mit seiner Verlobten und seinem Vater schon im Bus auf der Rückfahrt vom Viertelfinale in Bielefeld verlegte, um mit seiner Mannschaft um den Einzug ins DHB Amateurpokalfinale zu kämpfen. Kämpfen, das war das Stichwort für eine Abwehrschlacht die im Halbfinale gegen den HSV Apolda 1990 folgte. In einer engen und hart umkämpften Partie in der die Habenhauser Jungs zur keiner Zeit die Führung aus der Hand gaben, konnte am Ende mit einem 23:21 Sieg der Einzug in das Finale des DHB Amateurpokal am 07. April 2019 in der Barclaycard Arena in Hamburg perfekt gemacht werden. Gleichzeitig wurde mit dem Finaleinzug auch die Qualifikation für die 1.DHB Pokalrunde in der Saison 2019/2020 geschafft. Jetzt will das Team nach dem Pokal greifen.

 

Was ist der DHB Amateur Pokal eigentlich?

Neben dem laufenden Spielbetrieb in den Handball-Ligen wird der Pokal-wettbewerb im Ausscheidungsverfahren bestritten. Die Deutsche Amateur-Pokalmeisterschaft der Männer beginnt mit 22 von den Landesverbänden gemeldeten Landes-Pokalsiegern, die im Punktspielbetrieb maximal einer Oberliga (vierthöchsten Spielklasse) angehören dürfen. Diese spielen in geografisch zugeordneten Qualifikationsspielen die 16 Mannschaften für die erste Hauptrunde aus. Der DHB-Amateur-Pokal wird in insgesamt vier aufeinander folgenden K.o.-Runden ausgetragen, deren letzte das Endspiel ist. Die Finalisten des DHB-Amateur-Pokals sind für die folgende Saison zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigt.  Im Achtelfinale.

DHB-Amateurpokal Halbfinale HSV Apolda vs. ATSV Habenhausen 1

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Fotograf: Bl.photography (Matthias Seidel)