Wessels rettet das 26:26-Remis

Bremen. Jannik Wessels sei Dank: Der Torwart des Handball-Oberligisten ATSV Habenhausen rettete seinem Team das 26:26 (11:14) im letzten Testspiel bei den Sportfreunden Söhre. Zehn Minuten vor dem Abpfiff lagen die Bremer beim ambitionierten Klub aus der Oberliga Niedersachsen mit 21:25 zurück. In der Schlussphase sorgten eine offensiver werdende ATSV-Abwehr und vier Glanzparaden von Wessels für das Unentschieden. Außerdem machte der Torwart die letzte Aktion des Gastgebers aus dem Landkreis Hildesheim von Rechtsaußen zunichte.

„Den Spannungsabfall meines Teams hatte ich nach dem Pokalspiel gegen den Bundesligisten aus Hannover-Burgdorf erwartet“, sagte Habenhausens Trainer Matthias Ruckh. „Meine Mannschaft hatte nach dem Höhepunkt in der Saisonvorbereitung schon unter der Woche nicht mehr so gut trainiert. Aber sie hat sich wieder ins Spiel zurückgekämpft“, lobte er sein Team dennoch. Dadurch konnten die Gäste nicht nur den Ausfall ihres Abwehrchefs Fabian Rojahn, der beiden Linksaußen Mirko Ahrens und Lukas Ole Müller sowie der beiden Kreisläufer Lino Hintke und Etienne Steffens wegstecken.

Die Niedersachsen zählen in ihrer Oberliga-Staffel nicht zur Laufkundschaft, da sie sich im oberen Drittel platzieren wollen. Als die Bremer in der Schlussphase ihren einzigen mitgenommenen Kreisläufer Marcel Fischer sicherheitshalber schonten, sah es für sie gegen den in Bestbesetzung angetretenen Tabellenfünften der vergangenen Saison nicht gut aus. Da hatte Jannik Wessels entschieden etwas dagegen. Er wurde von den Sportfreunden in den finalen zehn Minuten nur noch einmal überwunden.

Bericht aus dem Weser Kurier vom 26.08.2019.