Habenhausen im Endspurt zum 25:21

Bremen.Für den Geschmack von Lars Röwer hätte der 25:21 (13:11)-Heimsieg des ATSV Habenhausen in der Handball-Landesliga der Frauen gegen den TSV Altenwalde gerne auch etwas höher ausfallen dürfen. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit leider eine schlechte Phase“, erläuterte der ATSV-Coach, „in der uns die entsprechende Konsequenz in der Deckung fehlte.“ Im Angriff fand das Team um seine beste Werferin Lea Burwinkel (acht Tore/ein Siebenmeter) allerdings über die gesamte Spielzeit hinweg gute Lösungen, „sodass wir letztlich verdient gewonnen haben“, bilanzierte Röwer zufrieden.

Dennoch sei die Chancenverwertung noch ausbaufähig, betonte der Trainer, „wir haben zu viele Chancen nicht gut zu Ende gespielt und mehrere Bälle einfach wild weggeworfen“, haderte Röwer. Mit Beginn der zweiten 30 Minuten habe die 6:0-Deckung des ATSV ihre gewohnte Stabilität zurück gewonnen, dennoch kamen die Gäste in der Schlussphase noch einmal auf zwei Tore heran (21:19/54.) – dank eines entschlossenen Endspurts sicherte sich der ATSV letztlich aber die beiden Punkte und führt die Liga weiter souverän an. „Die Spielerinnen haben die Vorgaben prächtig umgesetzt“, lobte Röwer, der von einem Aufstieg in die Oberliga allerdings noch nichts wissen will. „Dafür ist es noch viel zu früh und wir haben noch einige Kaliber vor der Brust“, trat der erfahrene Coach vor dem Stadtderby gegen den TuS Komet Arsten (Sonnabend, 9. November (16 Uhr) vorsichtshalber voll auf die Euphoriebremse.

ATSV Habenhausen: Zumpe, Bergen; Buschmann, Guroll, Koconrek, Pauly, Warnke, A. Burwinkel (1), Gasiorek (1), Schiege (2), Stegemann (2), Sünkenberg (4/3), Rathmann (7), L. Burwinkel (8/1).

Verfasst von Christian Markwort und veröffentlicht am 07.11.2019 im Weser Kurier