Handballerinnen gewinnen 30:20

Bremen.Mit einer von Beginn an hoch konzentrierten Leistung sicherten sich die Spielerinnen des ATSV Habenhausen beim deutlichen 30:20 (19:9)-Auswärtssieg in der Handball-Landesliga bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor nicht nur zwei wertvolle Zähler – sondern dürfen ihren Blick nun auch auf die obere Tabellenregion richten, statt sich weiterhin ausschließlich darauf zu konzentrieren, den Abstand zu den Abstiegsrängen kontinuierlich auszubauen. „Ich bin sehr stolz auf die Mädels“, versicherte ATSV-Trainer Lars Röwer nach der Schlusssirene, „die Leistung der letzten Spiele hat uns alle darin bestätigt, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.“

Vom Anwurf weg präsentierte sich das Team um seine beste Werferinnen Sinah-Massika Rathmann (sieben Tore) und Lea Burwinkel (7/drei Siebenmeter) entschlossen und selbstbewusst. Bereits nach einer knappen Viertelstunde führte der ATSV mit vier Toren (10:6/17. Spielminute), um zur Pause schließlich durchaus komfortabel in Front zu liegen.  „Wir haben sehr stark verteidigt“, bilanzierte Röwer zufrieden, „und im Angriff immer wieder gute Entscheidungen getroffen.“ Die hohe Führung veranlasste den Coach, mit Janett Brandt und Vivien Langer zwei Spielerinnen auf die „Platte“ zu schicken, die nach langwierigen Verletzungen nun wieder den Anschluss finden sollen. „Alle haben Bock, sich im Training anzubieten“ freute sich der Trainer, „zusammen mit unseren vielen A-Jugendlichen haben wir dadurch einen breit besetzten und absolut schlagkräftigen Kader.“

Mit Beginn der zweiten 30 Minuten erlahmte die Gegenwehr der Gastgeberinnen zusehends, lediglich SG-Akteurin Inga Frenzel (10/4) stemmte sich beharrlich gegen die Niederlage. „In erster Linie profitierten sie von unseren Fehlern“, räumte Röwer ein, „aber wir waren sowohl im gebundenen Spiel als auch bei unseren Tempogegenstößen letztlich so konsequent, dass wir aus meiner Sicht auch absolut verdient gewonnen haben.“ Nach dem spielfreien Wochenende geht es für den Aufsteiger im Heimspiel gegen die LTS Bremerhaven (Sonntag, 9. Februar, 17 Uhr) darum, den Schwung der jüngsten Spiele mit zu nehmen, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen – und einen Platz in der  oberen Tabellenhälfte in Angriff zu nehmen. 

ATSV Habenhausen: Bergen, Zumpe, Töbelmann; Buschmann, Langer, Guroll (1), Stegemann (1), Gasiorek (2), Koconrek (2), Warnke (2), Sünkenberg (4/2), Petersen (4), Burwinkel (7/3), Rathmann (7).

Verfasst von Christian Markwort und veröffentlicht am 30.01.2020 im Weser Kurier