Die männliche E-Jugend-Handballer des ATSV Habenhausen eilt 2019/20 von Erfolg zu Erfolg

Bremen. Turniersieger in Hamburg, Sieger des Rasenturniers beim SV Grambke-Oslebshausen und beim Beachhandballturnier in Duhnen und schließlich auch noch ungeschlagener Meister der Bremenliga, der höchsten Spielklasse bei den E-Jugend-Handballern in Bremen. „Letztlich könnte man sagen, nur das Corona-Virus konnte diese Mega-Saison der Jungs stoppen“, freute sich ATSV-Jugend-Koordinator Thomas Krüger.

Zum Abschluss der intensiven Vorbereitung luden die Habenhauser zunächst zum Einladungsturnier um den „Hoffnungs-Cup“ ein, bei dem sich das Team gegen namhafte Jugendmannschaften aus Bissendorf, Aurich, Schwanewede und Hannover durchsetzte. Die hoffnungsvollen Talente der Jahrgänge 2009/2010 starteten dadurch mit großer Zuversicht in die neue Saison, nach der Qualifikationsrunde mit zahlreichen deutlichen Siegen starteten die „Bulldoggen“ anschließend in die Hauptrunde in der Bremenliga.

Dort konzentrierte sich das Team um sein Trainergespann Jan Häussler, Leon Grieme, Tim Meier sowie Thomas Krüger neben den Derbys gegen die benachbarte Konkurrenz vom TuS Komet Arsten in erster Linie auf die Mannschaft aus Schwanewede, die sich während der Saison schließlich als hartnäckigster Verfolger herausstellte. Nachdem die jungen Habenhauser das Hinspiel in Schwanewede mit 24:30 gewonnen hatten, gewannen die „Bulldoggen“ auch das Rückspiel in eigener Halle mit 32:25 – und verwiesen Schwanewede endgültig auf den zweiten Tabellenplatz. Beim abrupten Abbruch der Spielzeit standen schließlich zehn Siege, kein Unentschieden und keine Niederlage auf dem Tableau, „umso mehr wurmte es die Jungen auch“, verdeutlichte Tobias Scheibe, als Elternteil mitverantwortlich, „dass sie die Meisterschaft nicht gemeinsam feiern konnten.“

Das Team besteht im Kern derzeit aus zehn Spielern und wird bei Bedarf mit Spielern von Spielern aus den anderen beiden E-Jugend-­Mannschaften des ATSV unterstützt. Die zweite Mannschaft („Hammerhaie“) spielt ebenfalls in der Bremenliga und wurde bei Saisonabbruch Fünfter. Die dritte Mannschaft („Piranhas“) spielt in der Stadtliga und hat diese auf dem zweiten Platz beendet.

„Insgesamt spielten in der abgelaufenen Spielzeit über 30 Jungen in unserer E-Jugend“, verdeutlichte Krüger. „Alle sind positiv handballverrückt und trainieren drei bis vier Mal voller Ehrgeiz und mit großer Disziplin in der Woche.“ Zudem sei ihnen „auch der Teamspirit enorm wichtig, betonte Krüger. „Das hat diese Spielzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“. Und zugleich auch das Prinzip in Habenhausens Handball-Abteilung bestärkt: „Durch Zusammenhalt, Engagement, Spaß und gute Arbeit aller Beteiligten können die stolzen Ziele für die Gesamtheit und auch für jeden Einzelnen erreicht werden“,heißt es auf der Homepage des ATSV – und die Beteiligten leben dieses auf der „Platte“ und daneben.

Derzeit treffen sich die „Bulldoggen“ allerdings nur in Videokonferenzen, zudem wird mehrmals pro Woche per Videochat in Zweiergruppen trainiert. „Nach der Zwangspause geht es für die Jungs in der D-Jugend weiter, in deren Mannschaften sie bereits ausgeholfen haben“, skizzierte Krüger den weiteren Werdegang.

ATSV Habenhausen: Meiko Aufderheide, Mads Krüger, Elias Görlich, Paul Scheibe, Efe Halama, Tado Kohlschein, Arne Meents, Frederik Dreier, Maximilian Schaffert, Lukas Schön.

Trainer/Betreuer: Thomas Krüger, Jan Häussler, Leon Grieme und Tim Meier.

Veröffentlicht im Sportteil des Stadtteil-kurier Links der Weser am 30.April 2020. Geschrieben von Christian Markwort