Summa: ATSV hat das interessanteste Angebot

Achim – Von Björn Lakemann. Mit dem aus Achim stammenden Dennis Summa vermeldet Drittliga-Aufsteiger ATSV Habenhausen eine namhafte Verpflichtung. Die Südbremer, per Quotientenregel knapp vor Cloppenburg Meister der Handball-Oberliga, wagen mit Summa erneut den Gang in Liga drei. Auch aus der 2. Bundesliga und aus Skandinavien waren beim Rückraumspieler Angebote ins Haus geflattert. „Doch Habenhausen hat das interessanteste Angebot, ich wollte mindestens in der dritten Liga spielen. Schon weit vor der Corona-Pause war ich mit Teammanager Thomas Hasselmann einig“, so der in Oldenburg wohnende Student. Sowohl ATSV-Trainer Matthias Ruckh als auch Keeper Daniel Sommerfeld, mit dem er bei Achim/Baden spielte, kennt er bestens. Schon kurz nach Summas Zusage bei den Südbremern hatte unter anderem Florian Block-Osmers von der SG Glückwünsche ausgesprochen.

An diesem Montag verlief der Medizincheck für den 25-Jährigen zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten. Mit dabei war auch Ruckh, der zu Zweitligazeiten ebenfalls im Dienste Achim/Badens gestanden hatte. Von seinem Neuzugang schwärmt der Erfolgstrainer in höchsten Tönen. „Wir sind froh, einen Spieler mit seiner Erfahrung und Qualität verpflichtet zu haben. Er ist im besten körperlichen Zustand“, freut sich Ruckh über den wurfgewaltigen Routinier. Summa war in den letzten beiden Spielzeiten nach dem Abschied von Achim/Baden bei der SG/VTB Altjührden im Einsatz. In der ersten Saison war der Rückraum-Kanonier mit dem Team in Liga drei unterwegs, wo er Neunter in der Torschützenliste wurde.

Der Rechtshänder ist guter Dinge: „Meine Werferschulter macht keine Probleme und meine Unterschrift wird keinesfalls zurückgenommen. Angesichts unseres Saisonziels bin ich kein Freund von Tiefstapelei“, schmunzelt das spielintelligente Rückraum-Ass, das mindestens den Klassenerhalt schaffen will. Summa soll mit der Nummer 77 dazu beitragen, dass Habenhausen den Ruf als Fahrstuhlmannschaft ablegt. Und Dauergast in Liga drei wird. „Dennis ist eine Führungspersönlichkeit der unser Angriffsspiel nach vorne bringt“, weiß Ruckh.

Veröffentlicht im Sportteil der Kreiszeitung Syke am 25.Mai.2020. Geschrieben von Björn Lakemann