Tischtennisabteilung trainiert wieder

Seit dem 5. Juni hat die Tischtennisabteilung des ATSV Habenhausen den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Sportwart Jens Arfmann ist erleichtert: „Endlich können wir wieder trainieren.“

Sobald klar war, dass die Hallen wieder geöffnet werden, hatte sich der Vorstand der Tischtennisabteilung intensiv mit den Rahmenbedingungen eines sicheren Trainingsbetriebes auseinandergesetzt.

„Wir hatten eine gute Basis durch das Hygienekonzept des Deutschen Tischtennisbundes“, erklärt Abteilungsleiter Andreas Mündl. Nach intensiven Diskussionen, wie die Covid-19 Sicherheits- und Hygienevorschriften vor Ort praktisch umzusetzen wären, formulierte Schriftwartin Heike Groneberg ein Hygienekonzept für die Tischtennisabteilung sowie eine Verpflichtungserklärung für die Trainierenden. Gerätewart Ralf Nagel entwarf einen Hallenplan mit ausreichend Platz für die Tische, die Laufwege und die Bänke.

Dieses Gesamtkonzept überzeugte auch den Vorstand des ATSV Habenhausen, so dass es dann am 5. Juni wieder losgehen gehen konnte. Die Halle ist groß genug für 20 Personen, zur Trainingsteilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, und bei mehr als 20 Anmeldungen wird die Trainingszeit in zwei Schichten aufgeteilt.

„Es hat alles prima geklappt. Aber es ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, nur den eigenen Ball anfassen zu dürfen,“ zieht Sportwart Jens Arfmann ein erstes Fazit. Zur Unterscheidung sind die Bälle zu markieren. So waren rote, blaue und schwarze Namenskürzel auf den kleinen Plastikbällen zu sehen, einmal auch ein gelber Ball.

Die nächste große Herausforderung wartet bereits. Für die neue Saison sind in Kürze die Mannschaftsmeldungen abzugeben. Viele aber können sich einen Punktspielbetrieb unter den aktuellen Vorgaben nicht vorstellen. Da werden die Damen und Herren um Andreas Mündl und Jens Arfmann noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Heike Groneberg