Aussetzen der Saison bis Januar

Der DHB beschließt einen Restart der 3.Liga im Januar 2021 – Drei Varianten zur Fortführung der Saison wurden erarbeitet.

Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am Mittwoch, den 11.11.2020 in einer Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga Corona-bedingt bis Ende des Jahres auszusetzen. Vorangegangen war ein am 30. Oktober gefasster Beschluss, den Spielbetrieb aufgrund der stark gestiegenen Infektionszahlen bis zum 15. November zu unterbrechen. (Siehe PM dazu) Eine Wiederaufnahme ist derzeit im Januar geplant, sofern dies die weitere Entwicklung der Inzidenz- Werte zulässt. 

Am Vorabend tauschte sich der Deutsche Handballbund in einer Videokonferenz mit den Vereinen der 3. Liga aus und besprach die Ergebnisse der vorangegangen Vereinsbefragungen. 

„Wir verstehen die Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität“, erklärt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir müssen mit Blick auf die Gesundheit aller immer verantwortungsvoll handeln, aber auch weiter mutig das Mögliche planen – mit der Bereitschaft, sehr flexibel zu reagieren.“

„Der DHB hat dort wirklich ein sehr guten roten Faden entwickelt und auch für eine klare Richtung gesorgt,“ sagt Trainer Matthias Ruckh und ergänzt,“wir sind froh, dass es zu einer Weiterführung der Saison im Januar kommt, wenn es Corona zulässt. Dies ist auch ein klares Zeichen an alle die sich für die Durchführung der ersten 5.Spieltage so reingehauen haben. Ob Ordner, Spieler, Betreuer, Fans, Sponsoren und Organisatoren. Allen gilt ein großes Dankeschön.“

Wie es dann im Januar genau weitergeht steht bisweilen noch nicht fest. Der Deutscher Handballbund, die Spielkommission der 3. Liga und der Jugendspielausschuss werden in den kommenden Wochen weiter beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden kann, welches Testkonzept gegebenenfalls zum Einsatz kommen könnte, wo und in welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann, sowie welche Anpassungen des Austragungsmodus gegebenenfalls erforderlich sind. Zudem wird der DHB auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine kämpfen. Fest steht, dass die Saison nicht abgebrochen wird und die bisherigen Ergebnisse bestand haben beim anstehenden Restart.

„Voraussetzung für das Weiterführen der Saison im Januar 2021 ist allerdings nach wie vor, dass die aktuelle Corona-Pandemie dies zu lässt. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten steht an erster Stelle, egal ob Organisatoren, Spieler, Schiedsrichter oder Zeitnehmer“, bringt Team-Manager Thomas Hasselmann die Aktuelle Situation auf den Punkt.

Der Restart wurde durch den DHB auf den 09./10. Januar 2021 gelegt – falls die Corona Zahlen das zulassen. Auf dieses Zieldatum wird die Mannschaft um Trainer Matthias Ruckh die Trainingssteuerung ausrichten. In den nächsten 2 Wochen wird dabei das Training etwas reduziert, anschließend geht es im Dezember in eine zweite Vorbereitung. Dort werden die Schwerpunkte größtenteils im spielerischen Bereich liegen. In den darauf folgenden Wochen steht die Spielanalyse durch die Mannschaft im Vordergrund.

„Wir wollen so erreichen, dass sich das Team aus sich heraus auch weiterentwickelt und auch eine Wahrnehmung dafür bekommt wo Stärken und Schwächen in der Nachbetrachtung liegen. So können wir auch diese Zeit nutzen, um auch mit anderen Mitteln weiter an unseren Zielen zu arbeiten,“ sagt Trainer Matthias Ruckh