Der DHB beschließt Saisonpause

Unsere Saison wird vorläufig bis zum 15.11 ausgesetzt, um Zeit zu schaffen die weiteren Schritte zu planen.

Der Spielbetrieb im Handball in der 3.Liga wird aufgrund der Corona-Pandemie vorerst bis zum 15.11.2020 unterbrochen. Dies hat der DHB in einer Videokonferenz am letzten Freitag so beschlossen.

„Wir haben großes Verständnis für unsere Vereine und deren Nöte“ sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir alle befinden uns in einer ungewissen Lage. Das vorläufige Aussetzen des Spielbetriebes verschafft uns Zeit, die wir benötigen, um die gerade erst veröffentlichten Verordnungen der jeweiligen Länder einschätzen zu können“

Die HSM und der ATSV Habenhausen begrüßen die getroffene Entscheidung, weil damit erstmal Klarheit bis zum 15.11.2020 geschaffen wurde. Dieses einheitliche Vorgehen ist auch unter sportlichen Gesichtspunkten eine gute Entscheidung. Vor den Hintergrund der hohen Inzidenzwerte, wäre alles andere als eine Saisonunterbrechung in der jetzigen Situation nur schwer erklärbar.

„Auch wenn wir in einigen Bereichen schon sehr zielorientiert arbeiten, kann bei uns auf gar keinen Fall von Profisport gesprochen werden. Im Gegensatz zu den Berufssportlern der DFL oder der HBL können wir unsere Mannschaft nicht zu Hause isolieren und auf Kontakte zu Mitmenschen verzichten. Diesen logischen und finanziellen Aufwand können wir nicht stemmen. Wir müssen zur Arbeit und unser Geld dort verdienen. Erst danach geht es um Handball“ erläutert Team-Manager Thomas Hasselmann.

„Die Jungs hatten eine extrem lange und harte Vorbereitungszeit vor der Saison. Das ganze Team hat viel investiert und einen guten Saisonstart hingelegt. Insofern hätten wir die Saison gerne ohne Unterbrechung weitergeführt, haben aber großes Verständnis dafür, dass es im Moment wichtigere Dinge gibt als unseren Handballsport, den wir alle gerne betreiben und dafür Woche für Woche hart arbeiten“ meint Trainer Mathias Ruckh.

„Obwohl es eine anstrengende Situation ist, sind wir sicher, dass wir als Team gestärkt daraus hervorgehen werden. Für die Mannschaft heißt es jetzt sich mit Einzeltraining fit zu halten, um danach wieder voll angreifen zu können. Denn unser Ziel bleibt – #derfahrstuhlistkaputt“ ergänzt Co.-Trainer Lars Röwer.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die es erst ermöglicht haben, dass wir unsere bisherigen Heimspiele so erfolgreich bestreiten konnten. Ohne euch wäre Leistungshandball in Bremen gar nicht möglich. Dies gilt gleichermaßen auch für unsere starken Partner und Sponsoren die uns in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen.

Bleibt gesund und passt auf euch auf!