Laternenumzug

Endlich wieder ein Laternenumzug. Der ATSV Habenhausen hatte eingeladen und rund 400 Kinder und Erwachsene kamen zum Treffpunkt auf dem Sportplatz an der Kästnerstraße. Stolz wurden sowohl selbst gebastelte Laternen als auch fertig gekaufte Exemplare getragen. Zu sehen waren aber auch Lichtschwerter und Kinderwagen mit eigener Lichterkette.

Diese bunte Truppe wurde angeführt vom Spielmannszug Da Capo, der sich hörbar ebenso freute wie die Kinder, endlich wieder aktiv sein zu dürfen. Gleichwohl ließen sich die kleinen und großen Laterneläuferinnen und -läufer nicht zum Singen animieren. Da war vielleicht das corona-bedingte Singverbot noch zu präsent. An den begeisternden Klängen des Spielmannszuges lag es jedenfalls ganz sicher nicht.

Viele Vorgärten entlang der Laufstrecke waren schön geschmückt mit Lampions, Laternen und Windlichtern. Und so manche Anwohnerinnen und Anwohner erfreuten sich an den fröhlichen Klängen und den bunten Bildern vor ihrer Haustür.

Abgesichert wurde der Laternenumzug auf seinem Weg durch das Dichterviertel an der Spitze durch den Polizeiwagen von Kontaktpolizist Marcus Korn. Den Abschluss bildete ein Fahrzeug der Feuerwehr Bremen.

Zurück auf dem Sportplatz Kästnerstraße loderte dort bereits ein großes Lagerfeuer. Fackeln wiesen den Weg zu Getränken und Bratwürsten. Im Feuerschein bereitete der Spielmannszug mit seinen letzten Liedern einen wunderschönen Ausklang für alle.

Alexander Svoboda, erster Vorsitzender des ATSV Habenhausen, freute sich über die große Resonanz: „Super, dass wir den Umzug in diesem Jahr wieder durchführen konnten. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben – vom Spielmannszug über Polizei und Feuerwehr bis hin zu den vielen mithelfenden Vereinsmitgliedern!“

Heike Groneberg