Doppel Wojciechowski/Görler als Punktegarant

Gleich drei Punktspiele hatte die erste Habenhauser Tischtennismannschaft am vergangenen Spieltag in der Verbandsliga Nord zu bestreiten. Bei allen drei Partien erkämpfte das Doppel Maximilian Wojciechowski mit Micha Phil Görler wertvolle Punkte. Gleich zweimal blieben sie auch im Entscheidungsdoppel siegreich.

Am Freitag empfingen die Herren um Micha Phil Görler den TSV Lunestedt II. Beide Mannschaften mussten mit Ersatz antreten, wobei Malik Amrani, der für den verletzten Patrick Möhle eingesprungen war, beide Einzel gewinnen konnte. Mit 1:2 aus den Eingangsdoppeln verlief der Start etwas unglücklich für Habenhausen. Dann jedoch punkteten sie in den Einzeln am laufenden Band und gingen mit 6:3 in Führung. Sowohl Yannick Möhle gegen Dennis Loockhoff als auch Maxi Wojciechowski gegen Mattias Wilbrandt gewannen jeweils im fünften Satz. Im mittleren Paarkreuz errangen Micha Phil Görler gegen Uwe Runge und Jamal Huseini gegen Luca Strauß weitere Habenhauser Punkte. Nach dem Sieg von Amrani gegen Vincent Vogel wurde es beim direkten Vergleich von Möhle und Wilbrandt erneut sehr spannend. Erst in der Verlängerung des fünften Satzes wurde das Spiel zugunsten Lunestedts beendet. Wojciechowski brachte Habenhausen gegen Loockhoff noch 7:4 in Führung, bevor die Lunestedter drei Punkte in Folge erringen konnten und zum 7:7 ausglichen.

Das Entscheidungsdoppel

Amrani erkämpfte den so wichtigen achten Punkt, und das Entscheidungsdoppel Wojciechowski/Görler gegen Strauß/Runge machte anschließend den Sack zu zum 9:7-Sieg für Habenhausen.

Am Samstag dann ging es am Mittag zunächst zur Spvg. Oldendorf, erneut mit Amrani für Patrick Möhle. Der Auftakt der Partie verlief mit 2:1 positiv für Habenhausen. Die ersten Einzel konnten nur zur Hälfte gewonnen werden, mit 5:4 wurde damit immerhin der knappe Vorsprung gehalten. Möhle hatte gegen Michael Kühn gewonnen, Görler gegen Hendrik Bietendorf und Justin Gomez gegen Florian Asmann. Im direkten Vergleich gelang es anschließend nur Wojciechowski gegen Kühn und Görler gegen Nico Henschen zu punkten, so dass Habenhausen plötzlich mit 7:8 zurück lag. Nun musste sich im Entscheidungsdoppel herausstellen, ob Habenhausen wenigstens noch den einen Punkt aus dem Unentschieden würde mitnehmen können. Und tatsächlich, wieder war auf das Doppel Wojciechowski/Görler Verlass. Souverän setzten sie sich gegen Henschen/Bietendorf durch und sicherten damit das 8:8 Unentschieden.

Am Abend traten die Habenhauser dann noch gegen die TSG Dissen an. Die Bilanz aus den Eingangsdoppeln war mit 2:1 noch positiv. Anschließend jedoch erwies Dissen sich als der erwartet harte Brocken. Wojciechowski musste sich gegen Fynn Pörtner denkbar knapp im fünften Satz geschlagen geben. Görler konnte in der Verlängerung des fünften Satzes gegen Alexander Muschak den einzigen Punkt im Einzel erkämpfen, so dass die Partie mit 3:9 für Habenhausen verloren ging. „Wir hätten einen Sieg gegen Oldendorf benötigt, einen Punkt mehr gegen die Abstiegszone der Verbandsliga“, ärgerte sich Micha Phil Görler am Ende des Tages.

Auch die zweite Mannschaft um Daniel Henrichs ist mit ihrem aktuellen Tabellenplatz in der Bezirksliga OHZ/VER/HB nicht ganz zufrieden. Denn das Saisonziel lautet eigentlich der Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga. Mit den Ergebnissen der letzten beiden Spiele ist die Mannschaft gleichwohl zufrieden. Am Freitag wurde zunächst der TSV Worpswede empfangen. Der Beginn der Partie verlief mit 1:2 aus den Doppeln nicht ganz nach Plan. In den Einzeln jedoch setzten sich Jaan Rudolph, Philipp Lüßen, Daniel Henrichs, Robert Tapken, Joachim Kuhn und Lars Kleditsch ganz souverän gegen die Worpsweder durch. Lediglich Joscha Marahrens gelang es, einen Ehrenpunkt zu erringen. Habenhausen gewann 9:3.

Deutlich knapper wurde es am Sonntag in der Begegnung gegen den SV Werder Bremen III. Nach den Eingangsdoppeln lag Habenhausen mit 1:2 zurück. In den ersten Einzeln ergab sich sowohl im oberen als auch im mittleren und unteren Paarkreuz ein Unentschieden. Philipp Lüßen gewann gegen Christian Geis, Tapken gegen Alexander Pantel und Joachim Kuhn gegen Martin Runge. Im direkten Vergleich des oberen Paarkreuzes gewann sowohl Rudolph gegen Geis als auch Lüßen gegen Philip Milles. Henrichs und Lüßen mussten sich Pantel und Dirk Lüßen geschlagen geben. Im unteren Paarkreuz jedoch gelang es sowohl Kuhn, sich gegen Marc Sengstake durchzusetzen, als auch Holger Mönch, den so wichtigen achten Punkt gegen Runge zu erkämpfen. Damit ging es ins Entscheidungsdoppel. Diese Chance ließen sich Lüßen/Henrichs nicht entgehen, punkteten gegen Geis/Milles und sicherten damit den 9:7- Sieg für Habenhausen.

Die vierte Mannschaft musste in der Stadtliga 1 gegen den SV Werder Bremen V eine Niederlage einstecken. Sie lagen bereits nach den Eingangsdoppeln mit 1:2 hinten. Im ersten Durchgang der Einzel konnten lediglich Georg Bödeker und Jie Chen punkten. Damit lag die Habenhauser 3:6 zurück. Bödeker gewann gegen Torsten Mietner auch sein zweites Einzel. Jedoch gelang es nur noch Matthias Seekamp einen weiteren Punkt zu erringen. Insgesamt musste Habenhausen sich daher 5:9 geschlagen geben.

Erfolgreich war demgegenüber die sechste Mannschaft. In der 3. Kreisliga empfingen sie den TSV Borgfeld III. Der Start mit 3:0 aus den Eingangsdoppeln war viel versprechend. Lediglich zwei Einzel gingen danach noch verloren. Mit ihrem deutlichen 9:2-Sieg gingen Jens Arfmann, Jannis Görler, Dietmar Ruschke, Heiko Widdecke, Kalle Schulz und Jakob Schellhammer zufrieden ins Wochenende.

Die Jungen 18 erkämpften sich in der Stadtliga gegen den TV Grohn II ein 5:5-Unentschieden. Beide Mannschaften traten nur zu dritt an. Das Doppel konnten Rojin Aydin/Lennart Kipp klar für sich entscheiden. In einer geschlossenen Mannschaftsleistung errangen sie zusammen mit Simon Widdecke vier Siege im Einzel und sicherten sich damit das Unentschieden.

Heike Groneberg

Foto: Jens Arfmann